Monogramme sticken

Plattstich-Monogramm

Es ist wieder der letzte Sonntag im Monat, und heute heiße ich Euch als Gastgeberin herzlich willkommen zu den Stoffspielereien!

Ich habe das Thema „Monogramme“ ausgesucht. In meinem Einleitungspost habe ich ein Stickmustertuch meiner Großmutter vorgestellt und ein paar Ideen zum Ausprobieren aufgelistet. Bevor ich Euch von meiner Spielerei berichte, hier zunächst die Beiträge der anderen Teilnehmerinnen:

Wenn Du auch etwas zum Thema gewerkelt hast, hinterlass bitte einfach den Link zu Deinem Blogpost in den Kommentaren. Ich füge Deinen Beitrag dann im Lauf des Tages zur Liste hinzu.

PS: Der Hashtag #monogramembroidery auf Instagram (empfohlen von Ines) ist übrigens extra ergiebig für tolle Monogramme!

Monogramm in unterlegtem Plattstich

Ich habe mich für mein Monogramm am unterlegten Plattstich (engl. „padded satin stitch“) versucht. Mary Corbet hat ihre Arbeit an einem „B“ in einer vierteiligen Blogpost-Serie beschrieben. (Start ihrer Serie) Hätte mich das schon stutzig machen sollen, dass sie vier Beiträge braucht, um die Arbeit an einem Buchstaben zu beschreiben?

Erste Konturen mit Rückstich markiert

Fürs Übertragen des Musters habe ich die Vorlage hinter den Stoff gelegt, von hinten beleuchtet und die Konturen mit einem Zauberstift nachgezeichnet. Ein alter Bügelmusterstift (Prym) hat leider nicht funktioniert.

Beim unterlegten Plattstich werden zuerst die Konturen der Fläche nachgestickt (hier mit gewöhnlichem Rückstich). Dann wird die Fläche dazwischen mit langen Vorstichen gefüllt, die etwas Volumen geben. (Wenn die Füllung höher werden soll, kann man dickere Fäden oder Stücke von dünnem Filz unterlegen.) Und dann werden dicht an dicht nebeneinander einzelne Stiche quer über diese Füllung gelegt. Dafür soll ein einzelner Faden Stickgarn in der Nadel sein, damit er sich schön glatt legen kann. (Mehrere Fäden in der Nadel könnten sich umeinander verdrehen.) In den Rundungen soll man die Stiche ein wenig nach außen „auffächern“, um die Kurve zu bewältigen.

Zwischenraum gefüllt, mit Plattstich übersticken

Wenn ich jetzt im Rückblick drüber nachdenke, klingt schon die Beschreibung langwierig, und so habe ich auch diese Art der Stickerei empfunden: Es dauert E-WIG! (Erst spät habe ich den letzten Teil von Mary Corbets Serie gelesen, wo sie schreibt wie lange sie für den einen Buchstaben gebraucht hat: Über 8 Stunden!) Und interessant: So geduldig ich bei anderen, lange dauernden Projekten sein kann (z.B. Blumenkranz aus Seidenbändern), bei diesem Projekt bin ich sehr schnell ungeduldig geworden bzw. habe gründlich die Lust verloren. Einerseits, weil ich die Stickerei als so eintönig empfunden habe, und andererseits, weil ich mit meiner bisherigen Arbeit nicht zufrieden bin.

Der Fortschritt: abends das gesamte Monogramm umstickt

Aber gerade weil ich einige Fehler gemacht habe, zeige ich Euch trotzdem meinen Versuch. Vielleicht könnt Ihr Euch die Erkenntnisse zunutze machen!

  1. Passe die Garnstärke der Größe des Motivs an
    Plattstich soll man mit nur einem einzelnen Faden sticken, damit man die Stiche schön parallel nebeneinander legen kann. Da mein Motiv 6,5×5 cm groß ist, habe ich – um beim Sticken schneller voranzukommen – zwei Fäden des 6-fädigen Mouliné-Garns verwendet, das ich zu Hause hatte. Für die Größe des Motivs wäre so genanntes Vierfachgarn oder Bauerngarn besser geeignet gewesen. (Danke Annelies für die korrekten Bezeichnungen.)
  2. Sticke nur bei ausgezeichneten Lichverhältnissen
    Abends am Sofa mit nur mäßiger Beleuchtung: Keine gute Idee! Die Stiche liegen viel zu weit auseinander, es ergibt sich keine schöne, gleichmäßige Oberfläche des Plattstichs.

Außerdem finde ich es extrem schwierig, die Stiche so gleichmäßig zu setzen, dass die Konturen nicht wackeln, sondern eine schöne, gleichmäßige Rundung ergeben. Sicherlich macht auch hier Übung die Meisterin. Eigentlich müsste ich die letzten 6 cm noch einmal auftrennen und neu sticken. Aber ich mag nicht.

So bleibt mein Werkstück diesmal unvollendet.

Kritikpunkte

Mein persönliches Resumé: Ich wäre eigentlich schon mit den Außenkonturen zufrieden gewesen, und auch das Stadium mit dem gefüllten Zwischenraum gefällt mir. Aber den letzten Schritt – das quer Drübersticken in Plattstich – werde ich mir in Zukunft eher sparen. Zumindest bei einem so großen Buchstaben.

Gut, dass ich nicht meine gesamte Aussteuer mit Monogrammen besticken musste! Ich hätte sehr schnell einen Koller bekommen.

PS: Ich werde Vierfachgarn kaufen und es – mit dem richtigen Garn – noch einmal versuchen. 🙂

+++

Und damit gehen die Stoffspielereien in die Sommerpause! Jetzt habt Ihr bis Ende September Zeit für Eure Gedanken und Experimente zum Thema „Texturen aus der Natur“, für das wir uns am 27. September bei Christiane Schnitt für Schnitt treffen. Ich bin gespannt, was Euch dazu einfällt!

Habt einen schönen Sommer, genießt Euren Urlaub(?), und bleibt gesund!

Die Stoffspielereien

Bist du auch eine Stoffspielerin?

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Machst du nächstes Mal mit?

Die nächsten Termine:
27.09.2020: „Texturen aus der Natur“ bei Schnitt für Schnitt
25.10.2020: „Textile Behältnisse“ bei Feuerwerk by kaze
29.11.2020: (Thema noch offen) bei Nähzimmerplaudereien

Einen Überblick über die bisherigen Stoffspielereien findet Ihr bei „Siebensachen zum Selbermachen“. Meine Beiträge zu den Stoffspielereien sind hier versammelt.

Das ist drin

  • Schnitt/ Anleitung: Buchstabe „G“ aus dem Alphabet „Delicate Spray“ von Mary Corbet, enthalten im PDF Favorite Monograms (selbst gekauft um $ 15,-)
  • Material: Ein Rest dünner, weißer Baumwollstoff; weißes Anchor Mouliné-Garn (2 von 6 Fäden) – Sticktwist wäre besser gewesen.
  • Werkzeug: Stickrahmen, Chenille Nadel Nr. 24, kleine Schere
  • Arbeitszeit: zu lang 😉 – ca. 3,5 Stunden bisher, für das unfertige Stück
  • Fazit: Ich bin zu ungeduldig für unterlegten Plattstich. Wenn ich wieder mal ein Monogramm brauche, sticke ich lieber eine simple Kontur.

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38 Kommentare

  1. Moin,
    ich hätte eine Idee, wie man die Kurven besser hinbkekommen könnte. Wenn man sich das Monogramm auf Karopapier druckt, sollte man doch durch die Linien besser sehen, wann sich die Linie des Buchstaben wendet, oder?
    Dazu dann noch Hilfslinien einzeichnen, wie bei Mary Corbets Blogpost und die „Hilfsnotiz“ ist fertig. Wenn man beim Sticken immer wieder mit seiner Zeichnung abgleicht, wird das bei den Kurven ganz bestimmt helfen.
    Aber auf das Garn kommt es auch an, wie genau man arbeiten muss. Ich habe meine Monogrammversuche hinter mir und gemerkt, dass man gerade bei dem Satinstich den Faden in der Nadel, bzw. die Nadel nicht in sich drehen sollte während des Stickens. Wenn man die Nadel in der Hand hält macht man doch mal beim durchstechen und ziehen eine Drehbewegung, so dass der Faden sich entweder stärker verzwirnt oder aufgedreht wird. Das muss man dem noch nicht verstickten Faden so garnicht ansehen, aber beim Satinstich im Stickbild macht das etwas aus.

    Ein Monogramm aus Farbverlaufs-Nähgarn hat mir selbst am meisten Spass gemacht, weil es spannend ist, wie sich der Farbverlauf im Laufe des Stickens entwickelt. Das wäre eine Methode gegen die „weisse Langeweile“ 😉

    Wirst du deinen Versuch mit dem neuen Garn auch zeigen? Ich wäre sehr neugierig darauf.

    • Danke für den Tipp, aber ich denke, die Probleme liegen woanders: Meine Kurven sind ungleichmäßig, weil die Vorzeichnung auf dem Stoff nicht ganz gleichmäßig war, ich bei schlechtem Licht gestickt habe, und ein halber Millimeter weiter links oder rechts Einstechen schon einen großen Unterschied macht, bei dieser Sticktechnik.
      Das ich den Faden beim Sticken (unabsichtlich) so verdrehe, dass er sich aufdröselt, kann ich auch für Moulinégarn bestätigen. Bei mir ist das schon ein Automatismus, dass ich der Nadel sogar meist eine halbe Drehung mitgebe, wenn ich durch den Stoff steche, um diesen Effekt auszugleichen. Aber auch das ein guter Hinweis, danke!
      Farbverlaufsgarn – tolle Idee! Das klingt lustig, das möchte ich probieren.
      Ja, ich zeige auf jeden Fall einen Teil zwei der Monogramme. Ich habe inzwischen auch Monogrammschablonen aus Kupfer bestellt. Konnte nicht mehr länger widerstehen. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

  2. Da ist eine spannende Vielfalt zusammengekommen, und ich glaube der Respekt vor den Weißstickerinnen anno dazumal ist gewachsen 🙂
    Vor allem wenn man weiß dass die auch kein gutes Licht hatten da sowas tendenziell in den Wintermonaten erledigt wurde.
    Ich habe diesmal nicht mitmachen können, werde aber nochmal eine Runde durch deine schöne Sammlung machen. Danke für´s Zusammentragen!

    • Ja, so schön, und definitiv Respekt! Viel Freude beim Umsehen, es sind heute wirklich wieder sehr schöne, vielfältige Beiträge zusammengekommen. Und nicht nur Gesticktes. Liebe Grüße, Gabi

  3. fraunahtlust

    Liebe Gabi – danke, dass du heute eine so famose Gastgeberin warst und bist! Was für ein toller Beitrag und welche Mühe doch hinter einem Buchstaben stehen kann. Das Thema hattest du gut gewählt, udn ich habe noch größere Hochachtung vor der Arbeit unserer Vorfahrinnen als eh schon! Dein Buchstabe ist toll, und ich bin sicher, er wird ganz und gar famos aussehen – aber ich gebe dir auch Recht: gutes Licht ist unerlässlich. Ganz lieben Dank für die feine Idee und deinen Beitrag – und fürs Sammeln sowieso! LG. Susanne

    • Ja, das klingt bei diesem Stoffspielerei-Thema ganz deutlich aus den Beiträgen: Hochachtung vor dem, was unsere Vorfahrinnen geleistet haben, an Menge und Feinheit. Aber gerade beim Handsticken gibt es ja eine gewaltige Renaissance, da geht nicht viel verloren. Ich freu mich heute besonders, wie viele Teilnehmerinnen das Thema „Monogramme“ aufgegriffen haben. Liebe Grüße, Gabi

  4. Ja, bei der Stickerei steckt der Teufel in den ganz kleinen Dingen und sie ist ein Zeitfresser. Aber es ist immer schön, was entsteht, auch wenn du nicht so ganz zufrieden bist. Das Motiv ist sehr edel! Genau zu wissen, welches Garn das Ideale ist, ist sicher auch ein Teil der Miete.Wenn ich mir vorstelle, dass Weißnäherin ein Beruf war zu dem auch Sticken gehörte, da kann ich nur den Hut ziehen.
    Beim Sticken muß man genau dabei sein un Tagelicht nutzen können, ich empfinde es auch nicht so entspannend wie z.B. stricken. Aber mit einem Hörbuch wird dir die Fortsetzung vielleicht etwas schmackhafter.
    viele Grüße, Karen

    • Weißt Du, es stört mich gar nicht so, wenn ein gesamtes Projekt länger dauert, solang ich nicht monoton und langwierig immer nur das Gleiche machen muss. Und das ist halt hier beim Übersticken mit Plattstich schon eher der Fall. Hörbuch! Oder auch Podcast. Darauf vergesse ich immer. Hör ich ja beim Stricken auch gern. Das ist eine gute Idee, danke! Liebe Grüße, Gabi

  5. Ein schönes Motiv hast Du gewählt mit Gelegenheiten zum einfühlen, vielleicht Gedanken an das Stickmustertuch deiner Oma und auch Gelegenheiten durch praktische Erprobung dazu zu lernen.
    Ich würde es fertig stellen. Die Umrankung ist doch für Dich mit Stickvorliebe eine Kleinigkeit. Eine Rückstichlinie um den Buchstaben kann Kontur bringen.
    Danke für das schöne Thema.
    LG 9

    • Liebe Ute, ich habe mir heute das „richtige“ Garn gekauft und werde einfach damit noch ein bisschen weitersticken. Dann sollte man auch den Unterschied zum vorherigen Garn gut erkenne können. Liebe Grüße, Gabi

  6. Das Sticken hat uns heute wohl alle gefordert – Deine Vorlage ist so schön. Das verlockt mich ja immer wieder, es doch noch mal mit Sticken zu versuchen (und das endet dann meist wie in meinem Beitrag heute…)
    Auf jeden Fall war es sicher eine Erfahrung und wir haben alle sehr viel mehr Wertschätzung für alte Stickereien.
    Liebe Grüße
    Ines

    • Ich fand ja spannend, dass tatsächlich so viele zur Sticknadel gegriffen haben. Ich finde, Du hast mit den Monogrammen aus der Stickmaschine einen guten Weg für Dich gefunden, die Monogramme auch moderner einzusetzen. Weißstickerei ist ja tatsächlich ein wenig „altbacken“, irgendwo las ich heute auch von „Biedermeier“. Ja, das hat mir heute gut gefallen, mit den vielen Schatzkästchen, die geöffnet wurden, und der vielen Wertschätzung. Aber auch der Erleichterung, dass wir alle nicht mehr unsere Wäsche besticken MÜSSEN… Liebe Grüße, Gabi

  7. Hallo Gabi,
    Deine Stickerei finde ich sehr schön. Wenn Du mit mehr Abstand, räumlich und/oder zeitlich, auf Deine Arbeit schaust, werden Dir die Unregelmäßigkeiten bestimmt nicht mehr so auffallen. Und nie mehr wird jemand so genau schauen wie Du jetzt beim sticken.
    Daß Dir die Arbeit daran wenig Spaß macht beruhigt mich sehr, ich hatte mich schon vorher für eine wesentlich gröbere Stickerei entschieden und mit mir gehadert mich nicht für so was Feines aufraffen zu können.
    Mein Beitrag dazu ist hier: https://langer-faden.de/16-stoffspielereien/41-stoffspielereien-juni-2020-monogramme
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Welch ein Schatz an Taschentüchern Du hast, zufällig mit „Deinem“ Monogramm. Und nicht nur Museumsstücke, nein: Du nutzt sie auch noch! Sehr gut gefällt mir auch die Nutzung der alten Monogramme auf den neuen Handyhüllen. Schön, dass Du dieses Mal mitgemacht hast! Vielleicht im Herbst wieder? Liebe Grüße, Gabi

  8. Liebe Gabi, noch ein paar Worte zu deinem Beitrag. Ich bewundere deine aufwändige Arbeit sehr, durch deine guten Erklärungen kann ich gut nachvollziehen wie schwierig die Erarbeitung ist. Dein Ergebnis jetzt schon sehr schön, ich bin aber überzeugt, dass dein Ehrgeiz dich anstachelt, das Thema zu vertiefen.
    LG eSTe

    • Liebe eSTe, danke für Dein Vertrauen! Heute Morgen dachte ich noch: „Mach ich nie wieder!“ Aber jetzt reizt es mich doch, es noch einmal auszuprobieren, gestärkt mit ein paar Tipps zur Technik und dem richtigen Garn… Liebe Grüße, Gabi

  9. Liebe Gabi,
    das Thema hat mich sehr gefreut. Monogramme sticken wollte ich schon immer und das gab mir den letzten Anschubser.
    Dein Monogramm war sehr groß. Das macht Arbeit! Außerdem werden die Bilder für den blog immer vergrößert, da sieht man alles was man sonst nicht sofort sieht. Wie ich in meinem Beitrag geschrieben habe, weiß ich theoretisch wie es geht. Die praktische Ausführung schaut dann ganz anders aus.
    Wenn ich ein bißchen klugscheißen darf?: Der gepolsterte Plattstich heißt bei uns „unterlegter Plattstich“. Unterlegt wird mit Sticktwist, die oberen Stiche werden mit Vierfachgarn ausgeführt. Vierfachgarn ist nicht teilbar und in verschiedenen Stärken zu erhalten. 30 ist die dünnste Stärke. Ich glaube, in Österreich nennt man das Garn auch Bauerngarn. Außerdem ist es gut, den Stoff in einen Rahmen einzuspannen, den man am Tisch anschrauben kann. Da kann man mit beiden Händen sticken. Bei Rechtshändern ist die rechte Hand oben, die linke unten. Man muß sich dran gewöhnen.
    Meine – überhaupt nicht perfekte – Stickerei findest Du unter http://handarbeitstagebuch.de/2020/06/28/stoffspielerei-im-juni/
    Liebe Grüße und vielen Dank für das Thema
    Annelies

    • Liebe Annelies, danke für die Korrektur der deutschen Bezeichnungen! Da ich mir das Sticken hauptsächlich von englischsprachigen Webseiten aneigne, bin ich mit den deutschen Termini nicht immer firm. Vierfachgarn, danach werde ich Ausschau halten. Und auch den fixen Rahmen werde ich ausprobieren. Schön langsam denke ich, dass ich den Monogrammen noch eine zweite Chance geben werde. Danke für Deinen Beitrag und die ganz genaue Erklärung! Du kennst Dich mit dieser Technik einfach viel besser aus als ich. Liebe Grüße, Gabi

    • Lebe eSTe, die Tore schließen erst heute Abend (und manchmal gibt es auch noch Nachzüglerinnen am Montag und Dienstag), von daher bist Du mit Deinem Beitrag jedenfalls rechtzeitig! Schön, dass Du Dich erstmals mitzumachen traust! Liebe Grüße, Gabi

    • Schön, dass Du dabei bist! Dein filigranes „K“ in pink und grün gefällt mir gut! Liebe Grüße, Gabi

  10. Deine Klagen über die Mühen beim Sticken kann ich nachvollziehen und mir gefällt das Stadium mit dem einfach gefüllten Zwischenraum schon ziemlich gut. Es lohnt sich aber vielleicht, wenn du das Projekt nochmals angehst und nach den gefüllten Konturen aufhörst. Meine eigene Erfahrung ist auch: Beim Sticken ist Akkuratesse gefragt und deshalb ist es wahrscheinlich nicht verwunderlich, dass man leichter unzufrieden ist, als bei anderen textilen Arbeiten. Mir ging es ja auch so – siehe mein Beitrag.
    LG
    Siebensachen

    • Ich werde das Probestück als Probestück betrachten und es mit einem anderen Garn fertigsticken. Dann sehe ich viel besser den Unterschied zwischen den beiden Garnen.
      Deinen Trapunto-Beitrag finde ich sehr spannend, und besser gelungen als Du das selbst wahrscheinlich findest. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

  11. Hehehe, ich bin mir sicher, nach dem dritten „G“ wird es auch langsam gleichmäßiger 🙂
    So ähnlich wie dir ging es mir auch, und es bringt die Erkenntnis: schön Sticken erfordert einiges an Übung. Meine Stickerei könnte ich noch um den Pfeil „Glas Wein“ ergänzen.
    Liebe Grüße Christiane

    • Na bumm. Was bin ich froh, dass sie (trotz Widerwillen) die Herausforderung angenommen hat! Voll genial, vielen Dank!

    • Liebe Clara, schön dass Du wieder mitmachst! Ich mag Deine klaren, grafischen Designs so gerne. Alles Gute für Eure große Reise! Liebe Grüße, Gabi

  12. Liebe Gabi,
    dein „G“ im Stickrahmen sieht toll aus, so gut wie du es gestickt hast, hätte ich es nie hinbekommen. Ich finde es toll, das du auch deine Stickfehler zeigst. Denn das ist echt nicht einfach. Ich hatte mir ja auch überlegt wieder bei den Stoffspielereien mitzumachen, aber dieses feine Sticken liegt mir einfach nicht. Und ehrlich, im Handsticken bin ich talentlos, obwohl meine Mutter sehr viel für ihre Aussteuer gestickt hat, auch Monogramme aus Paradekissen etc und wunderschöne Tischdecken mit Rosenmuster. Aber mit sieben Kindern bleibt wenig Zeit…. Aber früher waren die Zeiten ja auch ganz anders. Ohne Fernseher und Smartphones mussten sie ja irgendwie die Zeit totschlagen *lach*.
    Du Liebe, ich wünsche dir einen schönen Sonntag und lass es dir gut gehen.
    Ganz liebe Grüsse
    Annette

    • Liebe Annette, auch wenn das der klassische Ansatz ist: Ein Monogramm muss ja nicht unbedingt gestickt sein. Und mein Anfängerstück: Wenn ich mir die super-akkurat gestickten Sachen auf Instagram anschaue, und meines dazu im Vergleich, vergeht mir die Lust. (Na gut: Ich sollte nicht mich Anfängerin mit Meisterinnen vergleichen. Schon gar nicht, wenn ich nicht das richtige Material zu Hause habe. Ich vergleiche aber.) Noch hat mich nicht der Ehrgeiz gepackt, es so lange zu probieren, bis meine Arbeiten ebenso schön sind. (Noch!) Erst stehen andere Projekte am Programm. Aber gut, dass ich es ausprobiert habe. Liebe Grüße, und einen schönen Sonntag auch Dir, Gabi

  13. Liebe Gabi. Wunderbar hast Du das schöne Thema umgesetzt. Ja, Sticken ist eine absolute Fleißarbeit. Nicht umsonst haben die Stickerinnen als Kinder angefangen, ihre Aussteuer mit Monogramme auszustatten.
    Faszinierend. Bewundernswert. Aber auch ein Zwang, der diesen Frauen auferlegt würde.
    Ich bin gespannt, wie Dein Monogramm hinterher aussieht!
    Hab einen schönen Sonntag
    Liebste Grüße
    Nina
    https://wippsteerts.com/2020/06/28/personalisierte-kostbarkeiten/

    • Liebe Nina, danke Dir fürs Auspacken Deiner Familienschätze in Deinem Beitrag! Bei diesem Monogramm wird es definitiv kein „Hinterher“ geben. Ich mag nicht. Oder… Vielleicht und nur wenn ich ein besser passendes Stickgarn finde, dass ich das Monogramm als Übungsarbeit fertig sticke. Und dann mit anderen Stickmustern irgendwann einmal zu einem Stickmusterbuch aus Stoff binde. Aber bis dahin widme ich mich lieber anderen Projekten… Liebe Grüße, Gabi

  14. Liebe Gabi. Was für ein aufwendiges Projekt. Ich schaue mir wirklich gerne Stockereien an. Es hat was Beruhigendes für mich. Aber wie du schon beschreibst, hat alles seine Grenzen. Danke für die tolle Beschreibung und die ausführliche Bewertung.

    Meinen Beitrag findest du hier https://textilewerke.blogspot.com/2020/06/monogramme-stoffspielerei-im-juni.html

    Ich freue mich über eine Verlinkung.
    Vielen Dank für das Thema. Es sind wieder so tolle und unterschiedliche Beiträge zu sehen.

    Liebe Grüße Ute

    • Ich denke, dieser Buchstabe ist vor allem durch seine Größe so aufwändig. Aber Dein Beitrag hat mich erst draufgebracht, dass ich auch mein eigenes „GB“ hätte sticken können, das ich schon als Kind entworfen habe. Vielleicht in kleiner. Hm. Das reizt mich jetzt wieder. Danke fürs Mitmachen! Liebe Grüße, Gabi

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