Die Frühlingspost-Picknickdecke

Was aus den mittels Schablonendruck verschönerten Stoffen der Frühlingspost 2020 bisher entstanden ist: Eine große, flauschige Picknickdecke.

Für mich war schon vor dem Tausch klar, dass ich aus den Stoffstücken vom Frühlingstausch einen neue Picknickdecke nähen wollte. Eine mit einer bunten Oberseite und einer isolierenden, wasserfesten Unterseite aus einer Plane, wie sie im Campingbedarf zu finden ist.

Das Top nähen

Damit die gedruckten Muster gut zur Geltung kommen, wollte ich die Stoffe so sparsam wie möglich, nicht zu groß und nicht zu klein zuschneiden. Die Stoffstücke, die ich beim Frühlingspost-Tausch erhalten habe, waren alle ungefähr gleich groß (ca. 50×70 cm), aber halt nur ungefähr. Ich habe alle Stoffe vermessen, die kleinste Breite und Höhe herausgefunden und diese jeweils durch 3 geteilt. Das ergab rechteckige Stoffstücke von 23 x 16 cm.

Der Zuschnitt: 66 Rechtecke mit je 23 x 16 cm

Als ich die Teile auf unserem Doppelbett auslegte (ich habe immer noch keine Designwand), ging sich das Treppenmuster ganz wunderbar aus. Oder fast: Denn um die Decke zu einer Größe zu bringen, die mir gefiel, habe ich Stücke aus anderen Stoffen ergänzt. Finde den Fehler? Ein oranges Rechteck ist nur einfärbig, kommt aber im Farbwert dem Dottergelben recht nah. Und als Ersatz für den rosa Stoff hatte ich (wie genial!) einen rosa Stoff mit Zweigen und Kirschblüten im Fundus. Außerdem konnte ich endlich den besiebdruckten Stoff einsetzen, den ich bereits 2016 bei der Veranstaltung [haend meid] hergestellt hatte. Im Gesamtbild fällt das jetzt gar nicht so auf, oder?

Die beiden Stoffe, die ich hineingeschummelt habe.

Ein bisschen habe ich die Positionen der Stoffstücke herumgeschoben, mit dem Ziel, dass abwechselnd helle und dunkle Farbtöne nebeinander zu liegen kommen.

Das Zuschneiden und Zusammennähen von diesem einfachen Muster ging wirklich flott. Und dann hat das Top einige Monate aufs Quilting gewartet…

Quilten: Viele Knoten binden

Da die Stoffe und damit der ganze Quilt schon ziemlich unruhig sind, war meine ursprüngliche Idee, einmal „stitch in the ditch“ quasi eine Steppdecke zu fabrizieren. Und dann vielleicht mit einem sehr großflächigen Handquilting noch Motive aus den gedruckten Stoffen aufzugreifen: ein Blatt, eine Blume, ein Vogel. 

Aber ich hab mich nicht getraut! Ich hatte ein mitteldickes Bio-Baumwoll-Batting bei biostoffe.at bestellt: sehr flauschig und weich, aber halt auch ziemlich dick. Ich habe befürchtet, dass sich der ganze Quilt unter meiner Nähmaschine verzieht, dass sich die Lagen verschieben, Chaos! Longarmquilten lassen wäre eine andere Möglichkeit gewesen, aber ich war zu geizig (für dieses Mal).

Die kleinen Knoten stehen ein Stückchen ab. Das muss so!

Da fielen mir die alten Patchworkdecken ein, die es auf der Burg Finstergrün gab, wo ich einige Male auf Ferienlagern war: Als Kind als Teilnehmerin und später als Erwachsene als Betreuerin. Ich glaube, diese Decken kamen nach dem zweiten Weltkrieg als Geschenke in Care-Paketen aus den USA nach Europa, aber das ist eine Geschichte, die ich noch verifizieren muss. Jedenfalls habe ich mich erinnert, dass bei diesen alten Patchworkdecken die drei Lagen (Top, Batting, Rückseite) nur an manchen Stellen mittels Knoten verbunden waren.

Eine kurze Recherche später (Youtube sei Dank!) hatte ich auch mehrere Anleitungen gefunden, unter anderem diese von der Missouri Star Quilt Company. Kurz und präzise: Welcher Faden? Welche Nadel? Welche Farbe? Möchte ich, dass man das Garn sieht oder nicht? Eine klare Anleitung.


Für die Rückseite habe ich einen günstigen Baumwollstoff von Ikea in der Waschmaschine rot gefärbt. Um dann beim Übereinanderlegen der drei Schichten draufzukommen, dass das Batting 10 cm zu kurz ist, während der Rückseitenstoff 10 cm zu schmal ist. Hrrraaaah! Aber alles kein Drama: Das Batting konnte ich mit einem Streifen von der Seite verlängern und die Rückseite mit einem Streifen von unten verbreitern. Noch einmal Glück gehabt!

Der Moment, wo du bemerkst, dass es vorne und hinten zu klein ist…

Fürs Zusammenbinden wird häufig tatsächlich dicke Strickwolle verwendet, die war mir aber zu mächtig. Ich habe einen Rest Perlgarn in einem fröhlichen Gelb genommen. Es wird empfohlen, die Knoten im Abstand von ca. einer Handbreit zu setzen. Ich habe jeweils in den Ecken einen Knoten gemacht (84 Knoten) und noch einen jeweils in der Mitte eines Rechtecks (66 Knoten). Auf jeden Knoten habe ich einen Tropfen „Fray Check“ gegeben, das ist ein durchsichtiger, flüssiger Kleber, den man waschen kann. Das soll die Knoten fixieren.

Mit der Hand verknoten am Fußboden beim Nähtreffen.

Binding und Rückseite

Als Binding hat ein farblich wunderbar passender, wirklich gut abgelagerter Patchworkstoff endlich seine Bestimmung gefunden. Die großen Kreuze auf diesem Stoff wirken im gefalteten und angehnähten Zustand wie ein Streifenstoff am Rand der Decke. Das finde ich sehr hübsch. 6,60 Meter Streifen sind es zum Ansäumen mit der Hand auf der Rückseite geworden. Das ging dann trotzdem überraschend schnell, habe ich gefunden.

Ein guter Patchworkstoff hat endlich seine Bestimmung als Binding gefunden!

Die isolierende Unterschicht (mit Alu beschichteter Kunststoff) wollte ich ursprünglich gleich an die Decke drannähen. Aber dann wäre sie denke ich schwierig zu waschen. (Übrigens hoffe ich, dass der Quilt die erste Wäsche übersteht ohne sich zu verziehen oder dass das Vlies verklumpt. Denn waschen konnte ich dieses Vlies vorher nicht…) Und wenn die wasserdichte Isolierschicht abnehmbar ist, können wir den Quilt auch zum Kuscheln am Sofa verwenden. Also doppelt praktisch. Die dünne Isomatte wollte ich bei einem Campingbedarf regional erwerben, bin aber gescheitert und musste im Internet bestellen.

Die Druckknöpfe musste ich auf der Isoliermatte mit Stoffstücken hinterlegen, sonst wäre der Faden ausgerissen.

Das Ganze ist als Picknickdecke jetzt recht voluminös geworden und braucht zum Transport eine eigene Tasche. (Dafür eignet sich übrigens eine der beiden großen Badetaschen ausgezeichnet, die ich unlängst genäht habe.) Aber herrlich kuschlig und unvergleichlich weich ist diese Decke! Ich freue mich auf ihren Einsatz an kühlen Abenden zu Hause und dann tatsächlich als Picknickdecke im nächsten Sommer.

Gemütlich und trocken liegen.

Hast Du schon einmal eine Deiner Decken per Hand gebunden? Wie ist es Dir dabei gegangen?

Das ist drin

  • Schnitt/ Anleitung: selbst ausgedacht und angeordnet
  • Material:
    für das Top: Die Stoffe aus der Frühlingspost 2020, die ich im Tausch von anderen Frauen erhalten habe, und ein besiebdruckter Stoff von der [haend meid] 2016.
    für die Füllung: 1,8 Meter mitteldickes Bio-Baumwoll-Vlies* (250g/m2) von biostoffe.at um 31,- Euro (* selbst bestellt und selbst bezahlt)
    für die Rückseite: Ein Ikea-Bomull-Stoff, mit Stoffarbe aus dem Drogeriemarkt in der Waschmaschine rot eingefärbt; ca. 5,- Euro
    fürs Zusammenbinden: Ein Rest gelbes Perlgarn aus meinem Fundus
    für die Isolationsschicht: Isoliermatte bestellt bei Amazon um 23,- Euro; 16 große Druckknöpfe, regional gekauft um 10,- Euro.
  • Kosten: insgesamt ca. 70,- Euro exkl. der getauschten Stoffe.
  • Werkzeug: Nähmaschine, Nähgarn; Nähnadel, Fingerhut
  • Arbeitszeit: Top nähen 1:40 Stunden; Zusammenbinden 3:30 Stunden; Binding herstellen und annähen: 4:20 Stunden; Unterlage zuschneiden und umnähen: 0:50 Stunden; Druckknöpfe annähen: 4:00 Stunde. Total: rund 14:30 Stunden. (Wow! hätte ich nicht Zeitaufzeichnungen geführt, ich hätte nicht geglaubt, dass es so lang gedauert hat… Ich hab dabei Podcasts gehört.)
  • Fazit: Wenn man eine sehr flauschige, fluffige Füllung hat, eignet sich die alte Methode des „tie binding“ sehr gut, um die Flauschigkeit zu bewahren! Man bekommt auf diese Weise eine Art „Steppdecke“.
Gemütlich und trocken sitzen.

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26 Kommentare zu „Die Frühlingspost-Picknickdecke“

  1. Tolle Idee, die Stoffe vom Tausch zu einer Decke zusammenzuführen, erstaunlich, wie gut sie zusammenpassen. Es ist eine schöne, farbenfrohe und dazu noch super-praktische Decke entstanden.
    Liebe Grüße, Sigrid

    1. Die Stoffe passen denke ich unter anderem deshalb so gut zusammen, weil die Vorgabe war, sie „Ton in Ton“ zu gestalten. Und in ihrem Wesen „einfarbige“ Stoffe lassen sich finde ich viel besser kombinieren als unterschiedliche wild gemusterte. Es ist trotzdem auch eine sehr schöne Sammlung an unterschiedlich farbigen Stoffen zusammengekommen. Ich freue mich auch täglich, wie stimmig die Decke geworden ist. (Tatsächlich täglich: Sie ist jetzt zu DER Kuscheldecke bei uns im Wohnzimmer geworden.) Liebe Grüße, Gabi

  2. Servus Gabi!
    Alleine beim Lesen ist mir ganz schwindelig geworden! Ich ziehe meinen Hut vor Näherinnen wie du eine bist – ich schaffe grad noch einen Polsterüberzug mit Hotelverschluss . . . Danke fürs Zeigen der Decke und der Geschichte zu ihrer Entstehung beim DvD! Liebe Grüße
    ELFi

    1. Liebe Elfi, wenn Du einen Polsterüberzug mit Hotelverschluss nähen kannst, dann kannst Du auch so eine Decke nähen, besonders mit so einem einfachen Muster wie diesem hier! Das Stück ist nur größer. Danke für Deine feine Linkparty! Liebe Grüße, Gabi

  3. Liebe Gabi, ich mein, ich hätte mein Kompliment schon dagelassen? Egal… ich lobe Dih gern ein weiteres Mal für dieses schöne Stück!!! Die getauschten Stoffe so zu verarbeiten ist eine Klasse Idee und Dein Muster lässt sie richtig gut wirken! Auch die fehlenden Zentimeterchen mit „fremden“ Stoffen zu ergänzen, ist prima! Wie Ines schon schrieb, perfekt sind wir Menschen nun mal nicht und ob es wirklich erstrebenswert ist? Das Knoten-Quilting habe ich selber noch nicht ausprobiert, sieht aber sehr spannend aus und erfüllt durchaus seinen Zweck. Habt viel Spaß mit der schönen Picknickdecke!!!
    Liebe Grüße an Dich
    Katrin

    1. Liebe Katrin, ich freu mich über Deinen Kommentar und das Lob. So spannend fand ich die Knoten nicht, die „Puschel“, die stehen bleiben, irritieren mich auch ein wenig, aber es erfüllt wirklich seinen Zweck, und die Decke bleibt flauschig. Die Decke hat sich von „UFO, endlich fertig machen“ innerhalb kürzester Zeit zur Lieblingsdecke zum Kuscheln im Wohnzimmer gewandelt. War gut, dass ich sie jetzt (vor dem Winter) fertig gemacht habe, sie wird uns gute Dienste leisten. Liebe Grüße, Gabi

  4. Oh Gabi,
    eine traumhafte Decke – und die Idee mit der abnehmbaren „Aludecke“ – sehr cool! Das muss ich mir merken!
    Ein echter Hingucker ist das geworden!
    LG nach Graz
    Christiane

  5. Auch wenn ich wiederhole, was oben schon gesagt wurde: eine tolle Decke: Die Stoffe und ihre Anordnung und natürlich die geniale Unterseite. Ich finde es allein schon bemerkenswert, einen Quilt extra für Picknickzwecke zu machen; meine Picknickdecke ist schlicht mein ältester Quilt, bei dem es auch nicht darauf ankommt, wenn die Unterseite mal was abbekommt.
    Also: Du überraschst immer wieder mit den tollsten Arbeiten (Ich denke da besonders an den Gartenzaun.)
    LG
    Siebensachen

  6. Die Treppen passen wirklich gut , denn so einen bunten Mix gut zu vereinen, ist gar nicht so leicht. Die Fehlstellen wären mir gar nicht aufgefallen.Das Perlgarn neigt wegen der Glätte zum Kontenlösen, deshalb hätte ich mich wahrscheinlich für rauheres Garn entschieden,aber mit dem Kleber klappt es. Was es so alles gibt, wieder etwas gelernt.
    Finde klasse, dass du so zeitnah eine prima Umsetzung geschafft hast. Kompliment.
    Viele Grüße, Karen

    1. Also „zeitnah“ ist ja jetzt eine nette Umschreibung für einige Monate bis zur Fertigstellung. 😉 Aber du hast schon Recht: Zumindest waren es nicht Jahre. Ich hatte zuerst überlegt, die Stoffteile wild durcheinander zu mixen, das hätte vielleicht auch geklappt. Mit der Treppe habe ich aber für mich eine gute Ausgewogenheit gefunden zwischen Hell und Dunkel, wild gemustert und ruhigeren Stoffen. Es ging mir ja auch zentral darum, die Stoffe in den Vordergrund zu rücken, deshalb habe ich zwischenzeitlich Pläne für aufwändigere Muster aus kleineren Stoffstücken gleich wieder verworfen. Die machen ich auch noch – aber mit anderen Stoffen. Und außerdem ist das Projekt jetzt abgeschlossen, das hat schon auch was. Liebe Grüße, Gabi

    1. Hallo Karin, gerne merken und auch bei eigenen Projekten so machen, wenn Du magst. Ich habe 16 Druckknöpfe rundherum angebracht, allerdings ist die Decke auf der glatten Alu-Fläche sehr leicht verrutscht, als wir die Fotos gemacht haben. Wahrscheinlich nähe ich auch noch ein paar Druckknöpfe mehr in der Mitte an, um das Verrutschen zu verhindern. Gerade wenn das Gelände ein bisschen abschüssig ist, wie auf den Bildern, könnte das vielleicht ganz nützlich sein. Liebe Grüße, Gabi

  7. Liebe Gabi,
    sie ist fertig! Und die Idee mit den Druckknöpfen finde ich genial. Wenn Du die Kunststoff-Rückseite mir gequiltet hättest – das hätte der Kunststoff übel genommen und wäre ausgerissen. Die Knotentechnik ist mir auch schon mehrmals begegnet, ausprobiert habe ich sie noch nicht. Hast Du die Fäden ganz kurz abgeschnitten oder so zwei Zentimeter stehen lassen?
    Die Stoffe haben einen wunderschöne Verwendung gefunden! Die Amish arbeiten (zumindest sagt man das) in ihren Quilt immer bewusst einen Fehler etc. eingearbeitet, um zu zeigen, dass sie als Menschen nicht perfekt sind, sondern allein Gott – daher ist die Verwendung der „fremden“ Stoffe sogar klassisch.
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Ja, die Isolierschicht ist ein bisschen empfindlich, was Durchstechen und Reißen anbelangt. Deshalb habe ich auch die Druckknöpfen vorne und hinten mit einem Stoffstück hinterlegt und hoffe, dass es auf diese Weise nicht so leicht ausreisst.
      Bei den Knoten habe ich zwei cm stehen lassen, was meine beiden Kinder unabhängig voneinander bewogen hat zu fragen, ob die Decke denn schon fertig sei? Sie hatten die kleinen Puschel als unfertig und noch nicht richtig abgeschnitten wahrgenommen und seltsam geguckt, als ich sagte: „Nein, das gehört so!“ 🙂
      Danke auch für den Hinweis auf die Sicht auf „Fehler“, auch im arabischen Raum scheint diese Ansicht weit verbreitet zu sein. Dann war meine Stoffwahl oder der Mangel ja quasi eine Fügung des Schicksals. 😉
      Liebe Grüße, Gabi

  8. Ich habe leider keine Ahnung vom Quilting und bin gerade einfach nur baff, was Du da Wunderschönes geleistet hast, kreativ und handwerklich! Und das aus der wunderbaren Aktion. Die Idee daraus eine Decke zu machen hab ich mit meinen Stücken eigentlich auch, aber ich hab mich nicht getraut, als Nicht-Quilterin. Die Unterseiterlösung ist genial! Ich hatte Mal an eine Wachsdecke gedacht, aber …
    Jedenfalls ganz wunderbare Zeit zum Einkuscheln und drauf sitzen!
    Liebe Grüße
    Nina

    1. Liebe Nina, „Quilterin“ und „Nicht-Quilterin“ hin oder her: Wenn Du gerade Nähte auf der Nähmaschine kannst, dann kannst Du auch eine Patchworkdecke mit so einem einfachen Muster wie diesem hier. Da ist jetzt weiter nichts Kompliziertes dran. Wenn Du möchtest, gebe ich auch gerne virtuellen Beistand über Zoom oder Ähnliches. 🙂 Wachstuch für die Unterseite ist auch eine feine Idee, vielleicht solches, wie es als Tischedecken meterweise zu kaufen gibt? Diese Anregung merk ich mir gerne! Liebe Grüße, Gabi

  9. Liebe Gabi, wie gemütlich das aussieht – du unter dem Apfelbaum. Die Idee, eine Picknickdecke zweiteilig zu machen ist schlichtweg genial! Vor allem: wenn es mal kleckert oder dreckt, einfach das obere Teil in die Wäsche. Die wasserfeste Unterseite bleibt von dieser ruppigen Behandlung verschont. Perfekt für den nächsten Urlaub, z.Bsp. im Womo in Südfrankreich 😉

    1. Liebe Beatrix, unter dem Apfelbaum war es leider nicht besonders gemütlich, weil es gerade zu Tröpfeln begann (was man auf dem Bild nicht sieht) und auch schon ziemlich frisch war. 😉 (Jaja, Realität und Schein auf „perfekten“ Insta-Fotos…) Aber kuschlig ist die Decke wirklich, und ich freu mich über die zweiteilige Lösung. Ich bin mir nicht sicher, es könnte sogar sein, dass Ines die Idee aufgebracht hat. Nach Frankreich kann die Decke gerne mit, so wir nächstes Jahr vielleicht wieder fahren können. Liebe Grüße, Gabi

  10. Hallo Gabi,
    sehr schön ist sie geworden, dein Picknickdecke. Wunderbar bunt ist sie, aufmunternd wie es sein soll bei einem Ausflug. Sehr praktisch ist die abtrennbare Iso-Schicht, das war eine super Idee von dir.
    Und ja, ich hab schon mal mit Knoten „gequiltet“. Es war mein Indigo-Quilt, vorgestellt in meinem Post vom 28.07.2015 – damals hab ich ihn Weberknoten genannt, das ist aber, wie ich mittlerweile weiß, ein ganz anderer. Ich hab 3x geknotet und dabei jedes Mal gewechselt, also erst linker Faden oben, dann unten, dann oben (vllt verstehst du was ich meine. Jedenfalls hab ich die Decke schon mehrmals gewaschen und alles hält super, obwohl ich ausser den Knoten gar keine Quiltnähte (z.B. in the ditch) gesetzt habe. Ich weiß noch, wie froh ich damals war, mir das zeitaufwändige Quilten zu sparen, dann waren es 66 Knoten.
    Übrigens, das mit der zu kurzen Rückseite und dem zu geringen Batting ist mir neulich auch passiert – wie ärgerlich das war. Aber wir wissen uns ja zu helfen.
    LG eSTe

    1. Liebe eSTe, ich weiß gut was Du mit dem Verknoten meinst, ich glaube im oben verlinkten Video wird es auch so gezeigt. (Oder in einem der anderen Videos, die ich auch angsehen aber nicht verlinkenswert gefunden habe.) Das Knoten hat wahrscheinlich gar nicht wesentlich kürzer gedauert als das Quilten mit einer Maschine gedauert hätte, aber den großen Vorteil bei dieser Methode finde ich halt, dass die Decke so herrlich fluffig bleibt. Und ja: Im Improvisieren sind wir zum Glück gut! Es ist ja auch nicht gesagt, das Batting und Rückseite aus einem Stück sein müssen… Liebe Grüße, Gabi

  11. Die Decke ist super geworden! Jeder der Frühlingspostdrucke wird damit so schön gewürdigt. Und eine tolle Idee, die Isoliermatte mit Druckknöpfen zu befestigen. Ich war schon sehr neugierig darauf zu sehen, wie Du die Decke outdoor-tauglich machst 😉 Bzgl. Knoten-Binding: ich habe auch eine Decke mit dieser Art Quilting, ebenfalls mit Perlgarn. Wenn ich mich richtig erinnere, wird auch bei Colette Wolf / The Art of Fabric Manipulation im Abschnitt Quilting die Knotentechnik erwähnt. Liebe Grüße!

    1. Ah, danke für den Hinweis auf Colette Wolf! Gleich mal schauen. Das Binden auf diese Art finde ich nicht unbedingt zeitsparender, aber die Methode verzeiht nicht ganz glatt ligende Stoffe im Sandwich und der Quilt bleibt so schön weich und fluffig. Das mag ich sehr. Liebe Grüße, Gabi

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