Häkeldecke mit Wellenmuster in Eiscremefarben

Wellen in Eiscremefarben: Pfirsich - Apfel - Vanille - Zwetschke - Schlumpf - Pistazie - Himbeere

Wenn Du schnelle Ergebnisse brauchst, wirst Du dieses Megaprojekt sicher nicht nachmachen wollen. Wenn Du Dich aber darauf einlässt, in kleinen Schritten kontinuierlich voranzugehen (voranzuhäkeln), wirst Du mit einer tollen Decke belohnt. (Oder du häkelst was Kleineres. Geht auch.)

Wie Weihnachten

Begonnen hat dieses Projekt mit einer Schachtel Baumwollgarn (rund 1,5 kg), die eine Bekannte gegen Portokosten abgegeben hat, weil sie eine geplante Häkeldecke nie fertiggestellt hat. Die fröhlichen Farben haben mich sofort an Eiscreme erinnert: Vanille, Pfirsich, Apfel, Himbeere, Zwetschke, Pistazie, und „Schlumpf“ (so heißt bei uns meistens die Eissorte, die Kinderzungen tief Petrol färbt). Und auch welches Muster es werden sollte, wusste ich ziemlich rasch: Eine Wellendecke, wie ein Sommer in Italien. Gelato!

Wie Weihnachten: 1,5 kg Baumwollgarn von einer Bekannten geschenkt bekommen.

Ursprünglich wollte ich eine Babydecke als Geschenk für eine Jungmami häkeln. Aber Babydecken sind klein (ca. 70×90 cm), und mich hatte der Ehrgeiz gepackt, möglichst viel von dem Garn in EINER großen Decke zu verarbeiten.

Wie groß kann eine Decke werden, wenn ich das vorhandene Garn optimiere?

Berechnen und dann häkeln

Von den meisten Farben waren 4 Knäuel im Paket, außer von türkis (3), hellblau (3) und lila (8). Bei Türkis habe ich einfach ein hellblaues Knäuel als viertes dazugenommen (das fällt in der fertigen Decke gar nicht auf). Und weil von Lila so viel mehr da war, wurde das die Farbe für eine abschließende, versäubernde Häkelrunde rundherum. Also 7 Farben mal 4 Knäuel plus eins für den Abschluss: 29 Knäuel wollte ich in die Decke fließen lassen.

Dann habe ich eine Maschenprobe aus Stäbchen gehäkelt, mit einer feinen Waage abgewogen und nach einigem Hin- und Herrechnen (Gewicht pro Fläche und so) herausgefunden: Im Seitenverhältnis 7:9 (wie bei einer Babydecke und auch anderen Decken) könnte sich mit dem vorhandenen Garn eine Decke in der Größe von ca. 130 x 166,5 cm ausgehen. Oder so breit, wie ich anschlage, und so weit, wie ich eben mit dem Garn komme.

In der Maschenprobe habe ich ausprobiert, wie viel Gramm pro Quadratdezimenter die Decke wiegt. Daraus habe ich die Deckengröße im Seitenverhältnis 7:9 berechnet. Mein Kopf hat geraucht.

Sollte am Ende eine Farbe nicht mehr für einen kompletten Streifen (Hin- und Rückreihe) reichen, dann würde ich einfach mit der nächsten Farbe in der festgelegten Reihenfolge weitermachen, nahm ich mir vor. Sodass die letzten Streifen nicht unbedingt von einem Rand der Decke zum anderen reichen würden, sondern etwas versetzt beginnen und enden könnten, weißt Du was ich meine? Das wäre für mich voll in Ordnung gewesen, Hauptsache alles Garn aufbrauchen. Aber meine Berechnungen haben halbwegs gestimmt, und der Plan ist aufgegangen, sodass keine Farbwechsel innerhalb eines Streifens stattfinden mussten (außer bei Türkis/Hellblau, wo der Wechsel ja geplant war), sondern alle Streifen (auch die letzten) einfarbig sind. Am Ende der Decke ist nur mehr ein kleines Restchen von jeder Farbe übrig geblieben.

Blick in meine Handarbeitstasche: Das ist der klägliche Rest von 29 Knäueln Baumwollgarn nach Fertigstellung der Decke.

Für 130 cm Breite musste ich laut meiner Maschenprobe 252 Stäbchen mit einer Häkelnadel Nr. 4 anschlagen. Und dann habe ich Stunde um Stunde gehäkelt:

Fast täglich eine Stunde morgens, wenn es in der Wohnung ruhig ist, weil alle anderen noch schlafen (ich bin Frühaufsteherin), beim Anschauen eines Weiterbildungs-Videos. Dann beim Plausch mit Bekannten, Online oder bei einem der seltenen gegenseitigen Besuche. (In Südösterreich waren wir in den letzten Wochen nicht im kompletten Lockdown. Zwei Haushalte durften sich treffen, und natürlich haben wir uns vorher alle getestet und waren vorsichtig.) Und auch während vieler Webinare, bei denen ich nur Zuhörerin war, habe ich gehäkelt: Mit den Händen unterhalb der Kameragrenze. (Das brachte ein „in den 1980er-Jahren im Schulunterricht stricken“-Gefühl. Aber heimlicher. 😀 )

Die hübschen Farben in meiner Lieblings-Handarbeitstasche machen einfach gute Laune.

Es war mir auch gar nicht wichtig, schnell fertig zu werden. So eine große Häkeldecke ist für mich einfach wunderbar. Besinnungsloses vor-mich-hin-Häkeln, ohne kompliziertes Muster, ohne ständig auf eine Anleitung schauen zu müssen: Das entspannt mich sehr. Und am Ende bin ich dann meist traurig, dass es vorbei ist und ich mich für ein neues Langzeitprojekt entscheiden soll. (

Halt, da war doch noch was: Mit der Dear Jane Stickdecke bin ich in der Häkelzeit natürlich GAR nicht vorangekommen. Wie gut, dass ich in den kommenden Jahren immer die „Dear Jane“ als Megaprojekt im Hintergrund haben werde. 😀 )

Die eher pastelligen Farben werden durch das Rot etwas aufgepimpt.

70 Streifen à 2 Reihen sind es geworden, 10 pro Farbe. Die fertige Decke ist 135 x 162 cm groß und damit recht nah an der ursprüglichen Berechnung von 130 x 167 cm. Rund 80 Stunden Häkeln und abschließendes Vernähen sind in den letzten ca. zweieinhalb Monaten in diese Decke geflossen.

A propos Vernähen: Wenn ich bei 70 Streifen jeweils am Rand, beim Farbwechsel, den Faden abgeschnitten hätte, wären am Ende 140 Fäden zum Vernähen allein an den Seiten übrig geblieben. Plus die Verknüpfungen beim Beginn eines neuen Knäuels einer Farbe innerhalb des Streifens (6 Fäden pro Farbe zu Vernähen = 42 Fäden). Also meine Warnung: Wenn Du Fäden vernähen HASST, dann solltest Du entweder

  • (1) die Decke in nur einer Farbe häkeln. (Dann geht aber der hübsche Streifeneffekt verloren.) Oder
  • (2) Dir jemand suchen, der das abschließende Vernähen für Dich übernimmt. (Hatte ich niemand.) Oder
  • (3) die Fäden am Rand nicht abschneiden sondern jeweils bis zum nächsten Streifen der gleichen Farbe weiterführen. Und dann den Fadenwulst am Rand mit einer zusätzlichen Reihe Stäbchen oder feste Maschen rundherum einfassen und verschwinden lassen.

Ich habe Variante 3 gewählt. 🙂

Wenn man die Fäden nicht abschneidet, sondern am Rand zum nächsten Streifen der gleichen Farbe entlang führt, bekommt man auf einer Seite einen kleinen Wulst aus losen Fäden. Diesen kann man abschließend rundherum überhäkeln und die Fäden dadurch bändigen.

Anleitung

Für die Decke mit ca. 135 x 162 cm habe ich laut Maschenprobe 252 Luftmaschen Maschen mit einer Häkelnadel Nr. 4 angeschlagen. Die Maschenzahl muss durch 12 teilbar sein, du kannst also im Grunde eine Decke, Topflappen etc. in jeder beliebigen Größe häkeln.

Orientiert habe ich mich an dieser deutschsprachigen Youtube-Anleitung von justMiko. (Die bunten Fingernägel einfach ausblenden.)

Wenn Du keine Lust hast, Dir das Video anzuschauen, habe ich hier die Anleitung aufgeschrieben. (Falls Du gar keine Ahnung von Häkeln hast, solltest Du Dir vorab ein paar Videos zu den grundlegenden Maschen gönnen.)

Die Abkürzungen:

KM = Kettmasche
LM = Luftmasche
FM = feste Masche
hStb = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen

Wellen häkeln

Ein Vielfaches von 12 LM anschlagen. Der Beginn des Arbeit ist wie folgt:

  • Statt dem ersten Stäbchen häkelst Du drei Luftmaschen und dazu ein Stäbchen in die jetzt vierte LM von der Nadel (die „Basis“). Es entsteht „ein V“ aus zwei Stäbchen, mit einer LM als gemeinsame Basis.
  • Je ein Stäbchen in die nächsten 3 LM.
  • Dann 2 Mal 2 Stb zusammen abmaschen. (Das heißt: aus vier LM in der Vorreihe werden jetzt nur 2 Maschen zum Einstechen in der nächsten Reihe.)
  • Je ein Stäbchen in die nächsten 3 LM.
  • 2 Stb in die nächste Luftmasche. Das ist wieder ein „V“ aus zwei Stäbchen, mit einer LM als gemeinsame Basis, zum Abschluss des Musterblocks.

Weiter geht es im Musterblock, den Du immer wieder so lange wiederholst, bis Dein Werkstück fertig ist:

  • 2 Stb in die nächste Masche. (Das erste“ V“ aus zwei Stäbchen, mit einer LM als gemeinsame Basis.)
  • Je 1 Stb in die nächsten 3 LM.
  • 2 Mal 2 Stb zusammen abmaschen.
  • Je ein Stäbchen in die nächsten 3 LM.
  • 2 Stb in die nächste Masche. (Das zweite“ V“ aus zwei Stäbchen, mit einer LM als gemeinsame Basis.)

Alle weiteren Reihen verlaufen nach genau dem gleichen Schema: Häkle 3 LM anstelle des ersten Stäbchens, um in die nächste Reihe zu kommen. Es kommt ein „V“ am Anfang und am Ende jeder Reihe, und dazwischen das Auf und Ab. Eigentlich langweilig. Aber langweilig kann sooo schön sein!

Noch ein Hinweis: Es kann ein bisschen mühsam sein, das letzte „V“ am Reihenende in die 3. Luftmasche der Vorreihe reinzuquetschen, aber es geht.

Ich persönlich tu mir ja mit einer Häkelschrift immer leichter als mit einer schriftlichen Erklärung, geht es Dir auch so? Hier eine vorläufig „nur schnell“ mit der Hand gezeichnete.

(Sorry für den schnell hingekritzelten Entwurf. Das geht sicherlich besser! Aber „nur schnell“ ein Häkelmuster am Computer entwerfen war leider illusorisch, dazu muss ich mich in ein Programm einarbeiten. Green Bird hat vor einigen Jahren einen Programmvergleich für Häkelmuster geschrieben, damit muss ich mich mal genauer auseinandersetzen.)

Für alle weiteren Reihen wird in einigen Erklär-Videos immer nur in den hinteren Teil der Masche eingestochen. Mit dieser Technik bekommt man eine „Rippe“ in der Mitte der Reihe. Aber das wollte ich nicht. Du kannst die Maschen auch ganz normal abhäkeln.

Die Wellen am Rand ausgleichen

Wenn Du am Ende einen geraden Rand an die wellige Decke bekommen möchtest, kannst Du die „Berge“ und „Täler“ mit unterschiedlich hohen Maschen ausgleichen, wie es „Claudetta Crochet“ in diesem Video zeigt.

Oben und unten wurden die Wellen begradigt durch je eine Ausgleichs-Reihe.

Auch hier habe ich ihre Anleitung etwas abgewandelt und habe

1 KM auf den „Hügel“ oben drauf gehäkelt, dann
2 FM
2 hStb und
2 ganze Stäbchen ins „Tal“.

Und wieder nach oben:
2 hStb
2 FM und
1 KM auf die erste Masche vom nächsten „Berg“.

Klar? Du füllst mit den unterschiedlich hohen Maschen die Täler aus. Oben in der Häkelschrift habe ich das als rote „Ausgleichsreihe“ markiert.

Umrandung als Abschluss

Zum Abchluss habe ich noch eine Reihe Stäbchen um die ganze Decke herum gehäkelt.

  • Am oberen und unteren Rand kommt je ein Stäbchen pro Masche;
  • in jede Ecke mit 3 Stäbchen um die Runde;
  • und an den seitlichen Rändern kommen je 2 Stäbchen in die Seite eines vorhandenen Stäbchens. Dabei fasst Du – falls Du wie ich keine Lust auf stundenlanges Vernähen hast – am einen Rand den „Fadenwulst“ mit und umhäkelst ihn.
Die überhäkelten Fäden von vorne und von hinten:
Wenn man nicht GANZ genau hinschaut, fällt der Fadenwulst gar nicht auf.

Ich freue mich jedenfalls SEHR über meine neue Decke: Sie hat ein angenehmes Gewicht und wärmt fein. Welches Projekt würdest Du mit dem Wellenmuster angehen?

Das ist drin

  • Anleitung: Anleitung für das Wellenmuster auf Youtube; Anleitung fürs Begradigen des Randes auf Youtube.
  • Material: Baumwollgarn von Vendetta GmbH, 115 m/ 50 g, für Nadelstärke 3-4, waschbar bei 40 Grad, 1 Knäuel je 50 g: 200g gelb (Farbe 22), 200g pfirsich (Farbe 5), 200g rot (Farbe 6), 200g apfelgrün (Farbe 105), 200g petrol (Farbe 24), 150g türkis (Farbe 31) + 50g hellblau (Farbe 107; 1 Knäuel als Ergänzung zu türkis), 250g lila (Farbe 121; ein Knäuel mehr, für die Umrandung) = rund 1450 Gramm oder 3335 Meter verhäkelt.
  • gekauft bei: Das Garn war ein Geschenk von einer Bekannten.
  • Werkzeug: eine Häkelnadel Nr. 4, eine Stopfnadel, kleine Schere
  • Arbeitszeit: rund 80 Stunden zwischen Januar und April 2021
  • Fazit: Meditatives Häkeln für viele Stunden. Wenn Du Fäden vernähen hasst, mach es lieber nicht.

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16 Kommentare

  1. Liebe Gabi, großes Kompliment zu dieser schönen Decke und zu deinem Durchhaltevermögen. Da gehört schon einiges an Disziplin dazu. Klasse ist auch, welch umfangreiche Berechnungen du angestellt hast für dieses traumhaft Ergebnis. Ich kann mich diesbezüglich gut zurückhalten, mir reicht als Langzeitprojekt meine Dear Jane, auch du hast dir ja jetzt Zeit und Raum geschaffen für deine Dear-Jane-Stickerei.
    LG eSTe

    • Liebe eSTe, mit Disziplin hat das wenig zu tun. Es ist einfach tatsächlich so, dass ich mich bei solchen Häkel- und Strickprojekten super entspannen und die Gedanken schweifen lassen kann. Was bei der Dear Jane Stickerei nicht geht, da muss ich mich konzentrieren, sonst sticke ich einen Blödsinn. Auch habe ich mal nachgerechnet, dass ich – wenn’s gut läuft – pro Woche EIN Motiv bei der Stickerei schaffe. Das heißt, meine Dear Jane wird sich tatsächlich voraussichtlich noch mehrer Jahre lang ziehen, außer es wird mit plötzlich ein riesiges Kontingent freier Zeit geschenkt. Was ich für unwahrscheinlich halte. 🙂 Wie auch immer, ein bisschen sticke ich weiter an der Decke. Liebe Grüße, Gabi

  2. Liebe Gabi, ich kenne diese schöne Decke ja schon aus ihrer Entstehungszeit. Die Farbreihenfolge finde ich sensationell gut gelungen, sorry Herzchen muss sein 😍💜 Gratulation zu diesem Prachtstück – da kann die Outdoor-Saison ja starten. Ich finde diese Randfäden-Idee genial! Mal überlegen, ob es da ein Äquivalent fürs Stricken gibt?!

    • Danke, liebe Beatrix! Bei der Farbreihenfolge habe ich mich von meiner Tochter beraten lassen, die sehr gerne zeichnet und malt und sich in letzter Zeit viele Videos zur Farbtheorie angeschaut hat. Wir haben ein bisschen hin- und her gelegt und uns dann ganz bewusst für Komplementärfarben nebeneinander entschieden. 🙂
      Ich kenne kein Äquivalent des Randeinfassens beim Stricken. Im Gegenteil: Ich glaube, dass manchmal Strickstücke einen Häkelrand bekommen, weil das eine sehr einfache Methode ist, einen schönen Randabschluss bzw. eine Einfassung zu bekommen. Liebe Grüße, Gabi

  3. Die Decke ist wunderschön geworden!! Und so arg „Langzeit“ war die Decke ja gar nicht – Du hast Dich da ziemlich rangehalten! Meine angefangen Wellendecke ruht seit Jahren in einer Tasche….
    Liebe Grüße und genieße die fertige Decke!
    Ines

    • Du hast Recht: Sie war nicht arg „Langzeit“ aber schon ziemlich arg „Vielzeit“. Das Blöde an anderen hier wartenden Großprojekten ist, dass ich da ständig auf die Anleitung schauen muss. Das verlangt ein gewisses Maß an Konzentration auf das Werkstück und geht nicht so leicht nebenher. Naja, mal sehen, wie ich jetzt mit den anderen Dingen vorankomme. Zwei Jacken zum Fertigstricken stehen als Nächstes am Plan. Ich genieße die Decke wirklich: Durch das Baumwollgarn ist sie recht kühl, trotzdem angenehm schwer, ich mag das. Liebe Grüße, Gabi

  4. Siebensachen

    Die Decke macht was her! Fröhliche Farben – anschauen, wenn man schlechte Laune hat und schon ist sie weg! Die Geschichte der Decke und deine ausführliche Anleitung sind quasi genau so XXL wie die Decke. Danke dafür.
    LG
    Siebensachen

    • Das stimmt, die Decke macht mich selbst auch fröhlich, wenn ich sie anschaue! Liebe Grüße, Gabi

  5. Liebe Gabi, was für eine schöne Decke Du da „so ganz besinnungslos dahin“ gehäkelt hast (ich liebe Deine Ausdruck für diese meditativen Handarbeiten ;o) Baumwolldecken sind nur leider recht schwer, das habe ich bei der Babydecke fürs Enkelmädchen gelernt, aber zum Glück wunderschön!!! Die Idee zum Fäden (nicht) vernähen finde ich großartig, alternativ könnte frau auch einmal in der Woche Fäden vernähen *kicher*
    Hachz mir gefällt das Muster sehr, hier tummeln sich noch so viele Reste vom Sonnensystem… das wäre doch was?!
    Liebe Grüße an Dich und ein feines Wochenende
    Katrin

    • Liebe Katrin, du hast Recht: Die Baumwolldecke ist tatsächlich recht schwer, aber ich mag das. Und im Vergleich zu einer ähnlich großen Wolldecke finde ich sie kühler. Also ich kann mir gut vorstellen, diese Decke im Sommer mit einem Leintuch drunter einfach als Zudecke zu verwenden. Es geht halt echt viel Garn rein, aber wenn Du viele Reste hast, warum nicht? Dir auch ein schönes 1. Mai Wochenende! Liebe Grüße, Gabi

  6. Liebe Gabi, das wäre auch ein Projekt, dass mir gefallen könnte. Nachdem ich schon eine Grannydecke gehäkelt habe, erscheint mir eine Wellenmusterdecke noch einfacher und schick ist es allemal. Ich hasse Fäden vernähen, aber bei der Grannydecke waren es soooooo viele (ich glaube, 96 Grannys mal 3 Fäden pro Granny), dass mich das hier nicht wirklich schockt. Außerdem könnte man ja breitere Blockstreifen häkeln, dann hätte man weniger Fäden. Danke für die Inspiration. LG Undine

    • 96 Mal 3 Fäden, bäh! Ich bin zwar nicht so die TOTALE Gegnerin von Vernähen (also ich stelle z.B. gestrickte Jacken durchaus fertig, am Vernähen scheitert es nicht), aber es ist auch nicht die liebste aller meiner Tätigkeiten. Jetzt wo ich sie da so im Ganzen hängen sehe denke ich, dass breitere Streifen eigentlich hübscher wären. Aber für das vorhandene Garn und mit der Unsicherheit, wie sich das alles am Ende ausgehen soll, ist es so gut, wie es ist. Bin gespannt, ob Du ein Wellendecken-Projekt angehen wirst. Liebe Grüße, Gabi

  7. Wow, die sieht echt toll aus. Das waren viele,viele Stunden.
    Ich hatte mal eine ähnliches Projekt geplant, mit all den Wollresten die sich bei mir angesammelt hatten. Habe die Wolle aber dann für ein Projekt einer Bekannten gespendet und es wurden statt dessen Hauben und Handschuhe für Kinder aus Nepal daraus.

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