Tasche und Schuhe in Grün

Tasche und Schuhe aus grünem Kunstleder selbst gemacht

Letztens entstanden sind hier eine Tasche „Le Croissant“ von Machwerk aus grünem Kunstleder, dazu ein weiterer Versuch mit selbstgemachten Schuhen aus demselben Material. Es lebe die Farbklammer!

In meinem Jahresrückblick hatte ich es schon kurz erwähnt: Im letzten Jahr hat mich das Thema „Accessoires“ beschäftigt, ohne dass ich es hier am Blog großartig thematisiert hätte. Aber in den Weihnachtsferien habe ich ein Regal im Vorzimmer aufgebaut, das künftig meine Schuhe, Taschen, Tücher und Mützen an einem Platz aufbewahrt. Wenn ich alle Sachen auf einen Blick beisammen habe (und nicht mehr auf vier unterschiedliche Stellen in der Wohnung verteilt), dann werde ich sie auch öfter kombinieren, so meine Hoffnung.

Neues Regal für Schuhe, Taschen, Tücher und Mützen im Vorzimmer

Früher war ich sozusagen eine „zwei-Taschen-Frau“: Ich hatte genau eine große Tasche, in der auch der Laptop Platz findet, und eine kleine Tasche für „Schlüssel, Handy, Geld“ in ständiger Benutzung. Dazu wirklich nur drei oder vier Paar flache Schuhe, die ich immer abwechseln getragen habe. Ich bin also tatsächlich weder Schuh-Fetischistin noch Taschen-verrückt.

Mit diesen beiden Taschen bin ich lange Zeit ausgekommen: Die braune größere „October Lady“, die Lisa RadauFrau einmal für mich genäht hat; und die gekaufte kleinere.

Im letzten Jahr (2021) habe ich mir dann aus dem „Näh Deinen Stil Club“ von Elke Puls das Konzept der „Farbklammmer“ mitgenommen: Schuhe, Taschen und andere Accessoires derselben Farbe geben einem Outfit den optischen Rahmen. Der Gedanke leuchtete mir ein, und die Idee gefiel mir: Es macht mir großen Spaß mir vorzustellen, wie fröhlich und lebendig knallorange oder sattgelbe Accessoires mein Outfit machen könnten. Aber halt nicht zu viel Bunt auf einmal, sondern fein abgestimmt.

Bei der Durchsicht von Kleiderschrank und Accessoires habe ich festgestellt: Ich verwende zwei Arten Taschen und vier Arten Schuhe.

Taschen:

  • eine große Größe, die auch den Laptop und schriftliche Unterlagen beherbergen kann. Darf gerne in Richtung klassisch-elegant gehen.
  • und eine kleine Größe, in der gerade mal Schlüssel, Handy, Geld Platz haben. Eher sportlich-praktisch, für den schnellen Einkauf oder für am Abend z.B. ins Kino oder Konzert.

Andere Taschengrößen verwende ich schlichtweg nicht, daher macht es keinen Sinnn, mir Taschen in anderen Größen zu nähen. Sehr wohl aber macht es für mich Sinn, diese zwei Taschengrößen in unterschiedlichen Farben zur Verfügung zu haben.

Schuhe:

  • Leichte Sommerschuhe/ Sandalen
  • sportliche Turnschuhe/ flache Sneaker
  • schöne Schuhe für Business-Anlässe (flacher Absatz)
  • Winterstiefel

Und wenn ich Taschen und Schuhe kreuze mit den Farben sattgelb, dunkelorange, weinrot, dunkelgrün, dunkelblau und dunkelbraun, dann ergibt sich die Aufteilung im Regal. Es ist ganz einfach zu sehen, welche Kombipartner noch fehlen. Nach und nach werde ich die Lücken systematisch füllen.

Die Lücken werden sich nach und nach mit „Kombipartnern“ füllen.

Im letzten Jahr habe ich schon kleine, sportliche Taschen in rot, blau und orange nach eigenem Schnitt genäht, die werde ich demnächst zeigen.

Und jetzt eben eine kleine Tasche und dazu passende Schuhe in Grün. Die Tasche ist der Schnitt „Le Croissant“ von Machwerk, die mir von Anfang an sehr gefallen hat. In der kleinen Variante ist sie eben gerade groß genug für mein „Handy, Schlüssel, Geld“. Zum Einsatz kam ein altes Möbelstoff-Muster aus Kunstleder, das ich schon lang für eine Tasche reserviert hatte.

Grünes Kunstleder, ein Möbelstoff-Muster

Das Nähen dieser Tasche war mit meiner neuen Nähmaschine eine solche Freude! Ich sage nur: verstellbare Nadelposition! Damit kann ich endlich ganz eng am Rand eines D-Ringes oder an anderen dicken Stellen vorbei nähen!

„Le Croissant“ besteht aus ganz schön vielen Einzelteilen. Aber Naht für Naht fügen sie sich – anhand der detaillierten Anleitung – zur dreidimensionalen Tasche zusammen.

Faszinierend, wie aus den einzelnen Teilen die Tasche dreidimensional wird.

Ich finde die Tasche hübsch und praktisch und freue mich darauf, sie in nächster Zeit öfter auszuführen. Der hell-olivfarbene Taschengurt aus meinem Bestand ist noch nicht ideal. Ich muss aber zuerst noch etwas Anderes aus dem verbliebenen Kunstleder machen. Dann werde ich sehen, ob sich noch ein gleichfarbiger Tragegurt ausgeht.

Meine „Le Croissant“ Tasche von innen

Zusätzlich wollte ich aus dem grünen Kunstleder sommerliche Schuhe mit Spange fertigen. Von meinen ersten Barfußschuhen „Bigtaps“ vor ca. zwei Jahren war ich nicht so begeistert: Sie tragen sich zwar angenehm, ich hatte sie aber leider etwas zu groß zugeschnitten. Dazu sind sie sehr arbeitsaufwändig, und das Ankleben der Vibram-Sohle zum Schluss war eine ziemliche Zitterpartie. Sehr schön bzw. exakt ist das damals auch nicht geworden.

In einem Barfußschuh-Forum auf Facebook las ich dann vor Kurzem von der Gummisohle eines slowakischen Herstellers, die am Rand hochgezogen und perforiert ist. Zu den Sohlen gibt es inzwischen elf verschiedene Schuh-Schnittmuster, und es kommen laufend neue dazu.

Die Einzelteile des Barfußschuhs

Die Herstellung dieser Schuhe ist tatsächlich einfach, und geht auch ziemlich rasch: Man schneidet zu und perforiert die Schuh-Teile rundherum nach Vorlage. Dann näht man das Oberteil zusammen, und anschließend mit der Hand rundherum an die perforierte Sohle. Die Löcher am Rand der Sohle und im Oberteil passen dabei exakt aufeinander. Das ist wirklich schön gelöst bei diesem Schnittmuster!

Die Teile werden zuerst zusammengenäht und dann mit der Hand an die perforierte Sohle genäht.

Das Ergebnis gefällt mir als Schuh ganz gut, am Fuß aber noch nicht so: Ich habe leider wieder die Sohle zu groß gewählt, sodass der Schuh zu locker sitzt. Bald starte ich einen weiteren Versuch, mit Sohlen eine Nummer kleiner.

Der Schuh am Fuß: Leider ein bisschen zu groß geworden

Jetzt fällt mir gerade auf, dass ich gar kein Tragefoto von Schuhen und Tasche gemeinsam habe! Es ist aber schon spät und dunkel, und ich möchte heute, am Dienstag, endlich wieder einmal einen Blogpost außerhalb der „Stoffspielereien“ veröffentlichen.

Ich werde also Tragefotos nachreichen, sobald wir (ich und die Tochter) das derzeit schneereiche Zell am See verlassen haben und uns wieder in frühlingshafteren, südlichen Gefilden befinden.

So kann ich heute beim Dings vom Dienstag verlinken, und auch bei Maritas neuer Taschen-Linkparty. (Schön, dass es wieder eine gibt!) Und weil die Schuhe handgenäht sind, gibt das auch ein Kreuzchen bei Antetannis Bingo!

Zur Bingo-Übersicht.

Das ist drin

  • Schnitt/ Anleitung: Tasche: „Le Croissant“ von Machwerk, Schnittmuster selbst gekauft um € 6,50. Schuhe: Schnittmuster „Anela“ von BF Soles, Schnittmuster selbst gekauft um € 12,60.
  • Material: Kunstleder (ein Möbelstoff-Muster), Stoff fürs Taschenfutter, Reißverschluss, D-Ringe und Gurtband für die Tasche aus meinem Bestand. 1 Paar Barfußsohlen „Madeila“, schwarz Gr. 40 um 13,60 sowie 1 Paar Leder Innensohlen um € 5,04 in Gr. 40 bestellt bei BF Soles in der Slowakei (ebenfalls selbst bezahlt).
  • Werkzeug: Für die Tasche: Nähmaschine; für die Schuhe: Ahle, dicke Nadel, Cam-Snap-Zange, Jeansgarn.
  • Arbeitszeit: Tasche: ca. 6,5 Stunden; Schuhe: ca. 3 Stunden (handgenäht)

Verlinkt bei

24 Kommentare

  1. Liebe Gabi! Das ist ein wirklich schönes Set geworden, und die Farbe ist grandios 🙂
    Das Schuhenähen steht auch immer weiter oben auf der Todoliste, Leder und alle Zutaten hätte ich ja schon im Haus- incl. der Ledernähmaschine. Mir fehlen im Prinzip nur die Leisten um das auch entsprechend hinzubekommen. Man muss ja noch Pläne haben im Leben.
    (In London gibt es sehr coole Wochenkurse. Da will ich hin. Irgendwann.)

    • Liebe Martina, das war ja wohl klar, dass dir dieses Grün gefällt. 🙂 Schuhe nähen in London? Spannend! Wo, bei wem? Wir haben auch hier in der Steiermark einen Schuster, der Kurse für sehr professionelle Schuhe anbietet – demnächst zu finden am Textilportal. Stimmt: Du bist eigentlich bestens ausgerüstet und vorbereitet für die Schuproduktion. Diese Barfußschuhe sind die sehr einfache Minimal- und Sparvariante, ganz ohne Leisten und wirklich ganz fix fertiggestellt. Aber da geht noch weitaus mehr, auch beim Selbermachen, unter professioneller Anleitung. Ganz genau: Schön, wenn man noch Pläne hat! Liebe Grüße, Gabi

  2. Da hast du dir eine tolle Farbklammer geschaffen in Lieblingsgrün – also einfach Gabi :-). Es ist schön zu sehen, wie du dir nach und nach dein eigenes stimmiges und nur zu dir passendes Konzept erschaffst. Danke fürs Zusehen lassen! Viele Grüße Ingrid

    • Spannend: Dass sich das „Lieblingsgrün“ langsam zu meiner Signaturfarbe hier am Blog entwickelt. Dabei trage ich im Alltag gefühlt öfter dunkelrote Sachen als grüne. Und bald gibt’s hier auch gelb! Liebe Grüße, Gabi

  3. Liebe Gabi, die „Le Croissant“ habe ich auch schon ein paar Mal bewundert, mich bisher aber nicht rangetraut 🙂
    Deine Ausführung in Grün finde ich wunderschön und passend dazu diese Schuhe, absolut genial. Den Ausdruck „Zwei-Taschen-Frau“ muss ich mir merken, die war ich glaube ich vor langer Zeit auch mal, bis mich irgendwann dann einmal der „Taschenvirus“ befiel…*schmunzel*
    Hab einen schönen Sonntagabend und liebe Grüße
    Bianca

    • Hallo Bianca, jetzt hat es bei mir gerade „klick“ gemacht, als die „Skylady“ im Kombination mit „Selbstdiefrau“ erschien: Das bist beide Male du!
      Trau dich ruhig an die „Le Croissant“, es ist nur Stoff. 🙂 Und Martina erklärt das Nähen in ihrer gewohnt ausführlichen Anleitung Schritt für Schritt. Kannst ja mal eine Probetasche nähen, ohne Anspruch. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

  4. Liebe Gabi,
    wie cool es ist, sich selbst Barfußschuhe zu nähen!
    seit einer Weile hab ich überlegt, mir welche zu kaufen, aber selbst nähen ist natürlich viel besser! Ich werde mich mal informieren, ob ich etwas finde, das mir gefällt.
    Deine sehen wirklich super schick aus und die passende Tasche auch.
    Danke für die tolle Idee,
    liebe Grüße
    Nanni

    • So richtig cool an diesen Sohlen finde ich, dass man den Schuh so einfach wieder zerlegen kann, wie man ihn genäht hat, falls eines der Teile kaputt geht. Also wenn z.B. ein Oberstoff löchrig wird, könnte ich ihn abtrennen und einen neuen Oberstoff draufnähen, solange die Sohle noch gut ist. Das ist einfach auch viiiiiiiel nachhaltiger als monströs verklebtes „normales“ Schuhwerk. Solange man sich mit der Optik solcher „Barfußlatschen“ anfreunden kann… Liebe Grüße, Gabi

  5. Handmade by Maritabw

    Liebe Gabi,
    die Tasche ist wunderschön geworden. Ich liebe dieses Taschenmuster auch sehr. Aber dann noch passende Schuhe, Barfußschuhe dazu ist ja wohl genial. Vielleicht sollte ich da auch mal ausprobieren. Aber wie bist du auf die Idee gekommen, mir war das bis dato nicht bekannt. Aber man lernt ja immer dazu. Vielen Dank für das Verlinken bei meiner Taschenlinkparty.

    Liebe Grüße Marita

    • Auf die Idee bin ich schon vor einiger Zeit gekommen (vor schon fast 2 Jahren) als eine Bekannte auf Facebook ganz stolz ihre selbst genähten Schuhe präsentiert hat. Durch sie bin ich in die Facebook-Gruppe „Wir nähen Barfußschuhe“ gekommen und habe selbst ein erstes Paar genäht. Dieses erste Modell war mir aber im Grunde zu aufwändig, so ist es beim ersten Versuch geblieben. Bis jetzt, wo ich über dieselbe FB-Gruppe auf Sohlen gestoßen bin, die für meine Vorlieben besser geeignet sind. Wenn ich in „Farbklammern“ denke, finde ich es schwierig, farblich gut zusammenpassende Schuhe und Taschen einzukaufen. Vielleicht gibt es so etwas im Hochpreis-Segment? Aber ich gehe ja prinzipiell nicht gern einkaufen, und wenn ich dann noch so spezielle Wünsche habe wie zusammenpassende Schuhe und Taschen, wird es noch schwieriger. Es lebe das Selbermachen! Und ich habe den Eindruck, in den letzten beiden Jahren ist die Angebotspalette an Sohlen für selbstgemachte Schuhe gewachsen.
      Danke DIR, dass du wieder eine Taschen-Linkparty ins Leben gerufen hast! Das hat in den letzten Jahren wirklich gefehlt. Liebe Grüße, Gabi

  6. Liebe Gabi,
    oh, ich finde es ja auch toll, wenn „alles aus einem Guß“ ist – aber bekomme das nie so richtig hin! Dein System klingt toll – ich fürchte allerdings für so etwas bin ich nicht konsequent genug. DAs würde sich sehr schnell wieder mischen *grins*!
    Deine Tasche und die Schuhe gefallen mir echt gut! Ich bin schon gespannt, ob die Sohle kleiner dann genau richtig ist!
    Viele liebe Grüße nach Graz
    Christiane

    • Eben: Ich hab das bisher auch nicht „hinbekommen“. Vor allem hatte ich insgesamt so wenig Taschen und Schuhe, dass ich gar nichts hinbekommen hätte können. Ich glaube, mit der eine Nummer kleineren Sohle müsste es passen. Das Material ist auch ein bisschen dehnbar. Bin gespannt! Dieser Tage sollte das zweite Paket mit den neuen Sohlen ankommen. Liebe Grüße, Gabi

  7. Servus Gabi,
    Taschen nähen kennt man, aber Schuhe selber zu nähen ist mir bei den LinkPartys noch nicht aufgefallen und ich freue mich, dass du sie beim DvD zeigst. Außerdem freue ich mich, dass du dich beim Osterkarten BlogHop angemeldet hast. Liebe Grüße
    ELFi

    • Du hast Recht: Bei Linkparties sind mir bisher auch noch keine Schuhe aufgefallen. Aber ich habe ganz stark den Eindruck, dass Schuhe ein Thema im Kommen sind. Es gibt auch immer mehr Anbieter:innen von Sohlen zum Selbst-Gestalten. Auch bei der Nadelwelt in Karlsruhe letzten Herbst gab es einen Stand. Einziger Nachteil: Solche selbstgemachten Schuhe sind meistens eleganten, schlanken Schühchen sondern eher breite „Treter“. 😀 Da fällt mir ein, ich könnte vielleicht mal einen Überblicksartikel schreiben, welches Schuh-Zubehör bereits für Selbermacherinnen auf dem Markt ist? Liebe Grüße, Gabi

  8. Erst einmal viel Spass, Ihr zwei!
    Schick, was Du Dir zusammengesucht, gestellt und dann genäht hast.
    Ich gestehe, ich bin ein recht spontaner Mensch bei Klamotten, Accessoires… Lieblinge entwickeln sich oft erst. Manchmal gibt es auch M Zeiten für Pausen
    Ich bin gespannt, wie Dir das in der Praxis dann weiter Spass macht 🙂
    Liebe Grüße 😊
    Nina

    • Ja, Lieblinge entwickeln sich. Ich habe mich im Verdacht, dass ich dann im Sommer trotzdem immer zu den gleichen zwei Paar Lieblings-Schuhen greifen werde, bequemlichkeitshalber. Ich probiere mich da gerade ein bisschen aus. Ein Experiment, das gerade großen Spaß macht. Und wenn ich sogar die Schuhe selbst mache, aus Material aus meinem Vorrat + ein paar günstig gekauften Sohlen, ist es zusätzlich ein recht sparsames Experiment. Ach, ich freu mich auf den Sommer. Vielleicht ist wird dahin auch die maisgelbe Strickjacke fertig, an der ich seit zwei Sommern stricke. Liebe Grüße, Gabi

  9. Liebe Gabi,
    gut geworden! Mir gefällt es auch immer gut, wenn Farben zusammenpassen. Ich habe früher auch nie die passende Handtasche genommen. Aber es sieht einfach gut aus, wenn es zusammenpasst. Die Schuhe sehen sehr interessant aus. Ich bin gespannt, ob Du mit „der Nummer kleiner“ die Schuhe gern trägst.
    Liebe Grüße
    Ines

    • Die Barfußschuh-Sohle ist ziemlich dünn und sehr flexibel. Als leichten Sommerschuh hatte ich das gedacht, und als solcher wird dieses Modell (und ein zweites, das ich erst zuschneide, wenn die richtigen Sohlen kommen) auch zum Einsatz kommen. Gut gefällt mir auch der modulare Charakter der Schuhe: Wenn das Oberteil hässlich oder fleckig geworden sein sollte, kann ich es austauschen und die Sohle weiter verwenden. Sofern sie noch gut ist. Oder umgekehrt. Ich freue mich auf den Moment, in dem das Regal so ausgestattet ist, dass ich nur mehr hineingreifen muss und alles zusammenpasst. Liebe Grüße, Gabi

  10. Liebe Gabi, ganz unter uns: Ich mag Croissants nicht, aber diese Tasche ist wie Liebe auf den ersten Blick! Die sieht in dem Grün sagenhaft aus, würde aber auch in jeder anderen Farbe super wirken. Da hast du ein echtes Meisterstück gemacht! Und die Schuhe erst. Mein Schwiegervater ist gelernter Schuhmacher, und konnte es kaum glauben, dass du auch selbst Schuhe machst. Viel Spaß und mach noch ein Bildchen vom Einsatz der Designerstücke als Farbklammer 😘

    • Ein Tragegurt aus dem gleichen Material wäre jetzt noch das i-Tüpfelchen. Hoffentlich reicht der Rest Kunstleder dann dafür! Dass dein Schwiegervater das toll findet, freut und ehrt mich sehr. Es ist allerdings kaum eigener Erfindungsgeist dabei (bis auf die Materialwahl), sondern ich bin ja einfach der Anleitung gefolgt. Das Schnittmuster hat ja jemand anderer entworfen, und das wirklich gut gemacht, aus meiner Sicht. Es ist auch kein Meisterschuh mit einer Sohle aus mehreren Lagen oder so, sondern: Eine Sohle; eine Einlagesohle (reingelegt); ein Oberteil. Ein leichter Sommerschuh. Ich hoffe, dass Größe 39 besser sitzt. Liebe Grüße, Gabi

  11. Guten Abend liebe Gabi,
    hey du hast ja schöne Sachen gewerkelt. Die LeCroissant liebe ich auch, dass ist wirklich eine tolle Tasche, die sich so schön an den Körper anschmiegt und die Idee mit den gleichfarbigen Schuhen ist ja der Hammer! Wunderschön sind sie geworden, wie bist du nur auf die Idee gekommen, Schule selbstzumachen? Das ist ja wirklich sehr creativ ;-)! Toller Blogpost, er hat mir den Abend versüßt.
    Ganz liebe Nachteulengrüße
    Annette

    • Schuhe selber machen, das ist die „letzte Bastion“, die ich noch nicht erklommen habe beim DIY. Klar kommen selbst gemachte Schuhe nicht an Meisterschuhe vom Schustermeister heran, zumindest solang sie solche Barfußschuhe sind. Aber wer Taschen nähen kann, kann auch Barfußschuhe nähen. Überdies laufen mir in letzter Zeit auch immer mehr Kurse zum Schuhe Selbermachen über den Weg. Ich habe den Verdacht, das ist ein neu aufkommendes Thema! Liebe Grüße, Gabi

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