Deutschland, eine Sommerreise (2021)

Start der Reise in Zell am See. (Die Tochter ließ es sich in der Zwischenzeit bei Oma gut gehen.)

Als sich im Frühsommer 2021 abzeichnete, dass Reisen wieder möglich werden könnte, nutzte ich die Corona-Lücke für eine Zugtour durch Deutschland. Den Weg zu einem Nähtreffen in Westfalen gestaltete ich mit einigen Stationen abwechslungsreich. Begleitest du mich (nachträglich) auf der Reise?

Der ursprüngliche Plan

Ursprünglich wollte ich einfach in den paar Tagen zwischen einem Besuch der „Nadelwelt“ in Karlsruhe und einem Nähwochenende nicht wieder zurück nach Hause (nach Graz) fahren. Als die Nadelwelt dann – zum wiederholten Male, coronabedingt – auf Oktober 2021 verschoben wurde, ließ ich mir davon meine Sommerreise nicht kaputt machen! Nach über einem Jahr Nicht-Reisen-Dürfen war ich „ausgehungert“ nach Unterwegs-Sein. Ich plante die Reiseroute um, schrieb ein paar liebe Bekannte an, die ich teils schon jahrelang von Kommentaren und vom Bildschirm her kannte, und welch ein Glück: Fast alle hatten tatsächlich Zeit für ein Treffen zum vorgeschlagenen Zeitpunkt!

Eine Bekannte empfahl mir Interrail als günstige Reisemöglichkeit: Es gibt einen Interrail-Pass, mit dem man (als nicht in Deutschland lebende Person) an 7 Tagen innerhalb eines Monats reisen kann, um unverschämt günstige 256,- Euro. Das passte perfekt! Ich würde dir allerdings empfehlen, NICHT die Interrail-App zu nutzen (superpraktisch, aber leider auch unzuverlässig), sondern den Interrail-Pass lieber auszudrucken bzw. dir zuschicken zu lassen. Mit der App hatte ich nämlich gravierende Probleme, als ich in Köln war.

Da am Ende der Reise ein Nähwochenende stand, musste meine Nähmaschine mit. Sie fand – gemeinsam mit den bereits zugeschnittenen Nähprojekten, etwas Kleidung und dem Kulturbeutel – Platz in meinem voluminösen Hartschalenkoffer. Meinen stilgerecht mit dem Blümchen-Logo verzierten Koffer nannte ich liebevoll „das Monster“. Das Monster ist mit mehreren leichtgängigen Rollen ausgestattet, wog aber befüllt rund 20 Kilogramm. Ich wuchtete vorab den Koffer eine Treppe hinauf und hinunter um auszuprobieren, ob die Griffe das Gewicht aushalten. Das ging gerade so. Sofern alle Lifte und Rolltreppen auf den Bahnhöfen funktionierten, sollte ich damit ganz gut unterwegs sein können.

Mein „Monster“, der schwere Koffer, zu Beginn der Reise.

Ich habe die Tochter bei ihrer Oma in Zell am See abgeliefert, und los ging es!

Nächster Halt/ next stop: Ulm (Montag, 12. Juli 2021)

Nach so langer Zeit endlich wieder ein richtiges Treffen mit Ines Nähzimmerplaudereien!!! Zuerst gab es einen köstlichen Kuchen mit Himbeeren aus dem eigenen Garten, und dann machten wir einen richtigen Touristen-Ausflug nach Blaubeuren zum „Blautopf“, wo – wer hätte es gedacht – der Fluss „Blau“ aus einer unterirdischen Quelle entspringt. Die Blau war aufgrund heftiger Regenfälle allerdings nicht kitschig blau-türkis, sondern grün-braun.

Ulm: Ines & Gabi – Himbeerkuchen – Blautopf – Fachwerk

Der sonst quirlige Ausflugsort war ziemlich leer, die Auswirkungen von Corona auf den Tourismus deutlich zu spüren. Ich mag diese pittoresken Fachwerkhäuser sehr!

Fachsimpeln, im Werden begriffene Werke bestaunen und ganz viel miteinander lachen: So ein schöner Tag mit Ines hat die Reise eingeläutet!

Nächster Halt/ next stop: Westhausen (Dienstag, 13. Juli 2021)

Tags darauf fuhren wir mit Ines‘ Auto weiter zu Martina „Machwerk“ in Westhausen, wo auch Ingrid „Nähkäschtle“ zu uns stieß. Also: Gerade noch zu uns stoßen konnte, denn in Deutschland spitzte sich in den Tagen meiner Reise, im Sommer 2021, die Hochwassersituation zu, mit später teils verheerenden Auswirkungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Und Ingrid war sich schon an diesem Tag nicht ganz sicher, ob sie am Abend wieder nach Hause fahren könnte, oder ob die Straßen schon überflutet sein würden…

Trotzdem konnten wir einen recht unbeschwerten Tag miteinander verbringen.

Westhausen: Brotbackofen im Garten – köstliche „Dinnete“ – Ines, Martina und Ingrid in der Werkstatt – Körbe geflochten aus dicken Filzstreifen und Feuerwehrschlauch.

(1) Der vom erwachsenen Sohn selbst gebaute Backofen im Garten ist großartig, die (2) „Dinnete“ (eine Art schwäbische Flammkuchen) zum Mittagessen waren ein Gedicht! Danach haben wir in Martinas Werkstatt (3) Körbe aus Filz und Feuerwehrschlauch geflochten (4). Kaffee getrunken haben wir auch, und natürlich – unter Bloggerkolleginnen – viel geplaudert!

Danke, liebe Martina, dass ich bei Dir zu Gast sein durfte! Ich freue mich über mein hübsches grünes Filz-Körbchen über die genialen Rahmen, die ich bei dir kaufen konnte. Der neue Kulturbeutel für meine Tochter wurde noch vor dem Sommerurlaub fertig. (Schnitt: Carpet Bag von Machwerk, selbst gekauft)

Nächster Halt/ next stop: Mannheim (Mittwoch, 14. Juli 2021)

In Mannheim hat es ebenfalls geregnet. Dort ist Marta zu Hause, selbständige Übersetzerin für Spanisch, Katalanisch und Englisch, die ich aus „Home Sweet Office“ kenne. Das ist ein Programm für Einzelunternehmerinnen im Homeoffice, an dem ich fast drei Jahre lang teilgenommen habe.

Zwei Jahre kannten wir uns schon, und hatten uns regelmäßig – aber ausschließlich online – getroffen. Das ist so schräg, aber gleichzeitig so nett, Internetbekanntschaften dann in Echt, in dreidimensional zu treffen! Wir konnten sofort an Themen anknüpfen, als ob wir uns schon ewig kennen würden.

Wir haben ein unheimlich feines, entspanntes Mittagessen in einem indischen Restaurant genossen und waren anschließend in einem französischen Café. Das hätte ruhig noch länger dauern können! Aber wir werden das sicher einmal wiederholen.

Über Mannheims geometrisch angelegte Innenstadt hatte ich vorher manchmal abfällig sprechen gehört. Ich fand das System aber ganz sympathisch, weil man sich als Ortsunkundige gleich sehr gut zurechtfindet.

Auch mit dem Airbnb Zimmer hatte ich Glück: Es war unmittelbar in Bahnhofsnähe gelegen, mit einer netten, älteren Vermieterin. Ich hätte nur die Beschreibung genauer lesen sollen: Dritter Stock ohne Lift…? Auf Etappen habe ich es trotzdem geschafft „das Monster“ in den dritten Stock hochzuwuchten. Die Vermieterin hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und mehrmals: „Ach Gottschen! Ach Gottschen!“ gerufen. Aber ich bin ja jung und stark 😄, das schaffe ich schon…

Nächster Halt/ next stop: Köln (Donnerstag, 15. Juli 2021)

In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wurden an diesem Tag ganze Landstriche überflutet. Die Presse sprach von einem „Jahrhunderthochwasser“ , aber in Köln haben wir an diesem Tag wenig davon gespürt, zum Glück. Das ist so skurril, wenn du bei mehrheitlich trockenem Wetter duch eine Stadt spazierst, während nur ein paar Kilometer weiter ziemlich wörtlich eine Welt untergeht.

Am Vormittag bin ich mit Karla, einer Architektin und Denkmalpflegerin, die ich ebenfalls von „Home Sweet Office“ kenne, am Rhein entlang zu ihrem Garten spaziert. Der Rhein führte extrem Hochwasser, der untere Fußweg war überflutet und gesperrt. Dicke, große Baumstämme waren da sehr schnell unterwegs. Ich habe mich gewundert, dass überhaupt noch Schiffe fahren konnten.

In Karlas tollem, vielfältigen Garten haben wir den gestrickten Gartenzaun besucht, den ich ihr im Februar 2020 geschenkt habe. In den Blümchen summten die Hummeln. Wieder ein wunderbares, entspanntes, hochgradig interessantes Treffen: Ich habe viel über Köln und Paderborn, über öffentliche Gärten, Architektur, Stadtplanung und Gartenbau gelernt. Danke für Deine Gastfreundschaft, liebe Karla!

Am Nachmittag habe ich mich mit meiner Nähbekanntschaft Anke (Blog „machen statt kaufen„) im Rautenstrauch-Joest-Museum getroffen. Dieses ethnographische Museum älteren Datums ist vor einigen Jahren in ein neues, großes Gebäude umgezogen. Mir hat der Gegensatz zwischen alten Ausstellungsstücken und moderner Architektur ganz gut gefallen; der kulturvergleichende Ansatz der Ausstellungen, die wir uns angeschaut haben, jedoch weniger.

1. Zeile: Rautenstrauch-Joest-Museum; das Wahrzeichen des Museums, ein über 7,50 m hoher, prächtig verzierter Reisspeicher (ca. 1935) aus Sulawesi, Indonesien;
2. Zeile: Ein reich mit Goldstickerei verziertes „Hochzeitskleid zur Henna-Nacht“, Türkei;
3. Zeile: Ein reich bestickter Überwurf für Männer, aus einem afrikanischen Land.

Der Abend klang gemütlich aus, bei einem Abendessen mit Karla und ihrem Mann an den Straßentischen eines netten kleinen französischen Bistrots.

Nächster Halt/ next stop: Ibbenbüren/ Mettingen (Freitag 16. bis Sonntag 18. Juli 2021)

Am Freitagmorgen wurde es dann ein bisschen eng mit meiner Weiterreise in den Norden: Köln war wie eine Insel inmitten von Hochwasser, teilweise waren Bahngleise überspült. Die Züge, die trotzdem fuhren, hatten mehrere Stunden Verspätung.

Zu allem Überfluss hatte auch noch die Interrail-App auf meinem Handy die Verbindung zu meinem gültigen Zugticket verloren und ließ sich nicht ums Verrecken wieder einrichten! Einen telefonischen Support gibt es nicht, am angebotenen Facebook-Messenger kam keine Reaktion, und der E-Mail-Support meldete sich auf meine dringliche Anfrage erst geschlagene drei Wochen später. Kein Scherz. Deshalb werde ich bei der nächsten Reise wieder ein Papierticket nehmen. Ich war kurz ein bisschen verzweifelt, ganz ehrlich.

Leicht verzweifelt am Kölner Hauptbahnhof.

Aber dann nahm ich es fatalistisch und fuhr mit einem Zug los, der halbwegs in die richtige Richtung ging. Ich hatte ja im Grunde den ganzen Tag lang Zeit für die Reise, und – wenn ich es schaffte, anzukommen – ein wunderbares Wochenende mit lieben Bekannten vor mir. Also saß ich in einem heillos überfüllten Zug am Boden, aber wenigstens auf einem Teppichboden. Die Schaffner haben an diesem Tag, in der allgemeinen Aufregung, zum Glück nicht kontrolliert. Sonst hätte ich wegen des Tickets diskutieren müssen.

Über eine Umleitung, und dann die Umleitung der Umleitung (weil inzwischen eine Mure auf die Gleise der Umleitung niedergegangen war) kam ich am späten Nachmittag heil und glücklich in Ibbenbüren an, und Mechthild hat mich vom Bahnhof abgeholt. Zum Abendessen waren alle Teilnehmerinnen des Nähtreffens eingetroffen.

Abendessen in Ibbenbüren

Seit dem Nähbloggerinnentreffen in Hamburg im Herbst 2018 treffen wir uns alle zwei Wochen am Mittwoch Abend zum virtuellen Nähkränzchen: Frl. Ideal und Mechthild, Clara und Antje, Ingrid und Constanze, Anne und ich, und manchmal noch die eine oder andere Nähbloggerin.

Wir hatten unser Online-Nähkränzchen also schon lange bevor virtuelle Treffen via Zoom (bedingt durch die Pandemie) alltäglich wurden! 🤓 Und dieses Nähkränzchen hat – zumindest mich – durch den regelmäßigen externen Sozialkontakt in der Zeit der Lockdowns mental gestützt.

Und dann hatte Mechthild Anfang 2021 ein ECHTES Treffen in ihrem Ferienhaus in Ibbenbüren vorgeschlagen. Und Clara, derzeit wohnhaft in New York, hatte Heimaturlaub zu Beginn des Sommers geplant. Wir hatten also einen Ort, einen Termin, und Anfang Juli würden wir wahrscheinlich alle schon geimpft sein: Das Treffen könnte klappen. Und es hat geklappt!

Blogs von links: NahtzugabeFrl. Ideal (die anonym bleiben möchte) – bimbambukivon-mema – made with Blümchen – naehenziehtan

Leider konnten nicht alle Frauen aus unserer Mittwochs-Nährunde kommen, aber sechs Frauen haben sich getroffen, die sich ohne ihre Nähblogs wahrscheinlich nie kennengelernt hätten.

Jede hat an ihren mitgebrachten Projekten genäht, wir haben gemeinsam gekocht und wurden am Samstag Abend von Mechthilds Bruder mit köstlicher Pizza aus dem Holzofen versorgt. Wir saßen teils im Sonnenschein, teils im Schatten unterm Walnussbaum und manchmal auch im „Entenhaus“ selbst, wie Mechthilds Ferien-Bungalow aufgrund der großen Badeenten-Sammlung genannt wird. Wir haben uns gut unterhalten und teils auch heiß diskutiert über Farb- und Stilberatung, über Politik und Zukunftspläne.

Nähen beim Entenhaus

Dass Mechthild dann auch noch für Sonntag eine Führung für uns durch die Ausstellung „Hohe Schneiderkunst“ in der Draiflessen Collection in Mettingen organisiert hatte, war das Tüpfelchen auf dem i eines ganz wunderbaren Wochenendes. In der Ausstellung wurden vier Original-Kleidungsstücke berühmter Designer:innen präsentiert (Christian Dior, Madame Grès, Cristóbal Balenciaga, Madeleine Vionnet), sowie Interpretationen dieser Kleidungsstücke von Studierenden der Uni Osnabrück.

Ausstellungsansicht HOHE SCHNEIDERKUNST, Elisa Prigge nach Christian Dior, Ensemble 1954
© Draiflessen Collection

Wir bekamen eine Exklusiv-Führung mit den Kuratorinnen, und genossen ein spannendes Gespräch danach, bei Kaffee und Kuchen.

Ein wunderbarer Abschluss eines schönen Treffens! Am Sonntag reisten fast alle ab. Ich durfte noch bis Montag bleiben, wo dann auch mein elektronisches Interrail-Ticket wieder funktionierte, und hatte eine wunderbar ereignislose Bahnfahrt direkt zurück nach Hause. 🙂

Was beim Treffen und danach bei mir entstanden ist, darüber habe ich ja schon berichtet:

Ich habe überlegt, ob es jetzt, so viele Monate später, überhaupt noch Sinn macht, diesen Reisebericht zu veröffentlichen? Aber ja! Das tut es. Denn es war so eine tolle Reise. Und wenn ich mir die Bilder anschaue, bekomme ich wieder dieses warme Gefühl im Bauch, das ich mit diesen Freundschaften verbinde.

Und positive Gedanken sind immer gut zu gebrauchen. Nicht nur, aber gerade auch jetzt.

Ich freue mich auf die nächsten Reisen. Und auf heute Abend, denn da ist unser nächstes Online-Nähtreffen.

Wo geht es bei dir als nächstes hin?

10 Kommentare

  1. Was für ein toller Bericht. Und da ich bis auf eine, alle erwähnten Frauen virtuell über ihre Blogs kenne, war es wie Fotoalbum schauen. So eine gelungene Reise. Wenn du so etwas wieder planst, bist du auch bei mir herzlich willkommen. Liebe Grüße Ute

    • Oh wow, vielen herzlichen Dank für die Einladung, liebe Ute! Ich werde sehr gerne darauf zurückkommen. Liebe Grüße, Gabi

  2. Liebe Gabi,
    wie gut, dass Du diesen Reisebericht noch verfasst hast, ich habe ihn mit Vergnügen gelesen und Dich in Gedanken begleitet. So eine individuelle Reise ist doch immer viel spannender als Touri-Reisen!
    Deine Kritik am Ausstellungskonzept des Rautenstrauch Joest Museums kann ich nachvollziehen, ich brauchte mehrere Anläufe, bis ich die Ausstellungskonzeption – sie wurde bei der Eröffnung als innovativ, ganz toll und eben „für jedermann“ gelobt – verstand. Man kann einfach mehr Exponate zeigen! Dinge, die sonst nicht für eine eigene Abteilung ausreichen würden, werden einfach unter einem gröberen Sammlungsaspekt zusammengefasst und gezeigt, ich erinnere mich da an einige „Brautgürtel“. Ich brachte das Wachpersonal dort mehrmals in Aufregung, weil ich, da ich nicht die alle Ausstellungsräume durchlaufen wollte, um in eine bestimmte Abteilung zu gelangen, durch das Treppenhaus gegangen bin und den betreffenden Raum von hinten betreten habe…
    Ein schöner Bericht, manche der Damen auf den Fotos kenne ich von den Stoffspielereien virtuell und ich habe auch das Gefühl, wenn man sich da persönlich trifft, empfindet man sofort eine Vertrautheit.
    Und jetzt weiss ich auch, weshalb diese geliebten Helfer „Koffernähmaschine“ heissen.
    Herzliche Grüsse zu Dir nach Graz,
    Hier bei uns herrscht Sturm und Unwetterwarnung.
    Tyche

    • Liebe Tyche, ich bin jetzt auch froh, dass ich den Bericht doch noch veröffentlicht habe. Es macht mir solche Freude, noch einmal nachzulesen und die Reise Revue passieren zu lassen. Ich überlege, ein Treffen der Stoffspielerinnen anzuregen: Schließlich feiern die Stoffspielereien dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum! Liebe Grüße, Gabi

  3. Was für eine schöne Reise! Mir ist es egal, ob du darüber zeitnah berichtest, manchmal dauert es halt, bis man alle Fotos durchgeschaut und Lust hat, einen Text zu formulieren.
    Am spannendsten finde ich aber dein Monster! Auf einer Reise mit so vielen Stationen so einen schweren Koffer mit einer Nähmaschine drin mitzunehmen – alle Achtung! Das geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf.
    LG Gabi

    • Liebe Gabi, du hast das richtig erkannt: Am allermeisten „aufgehalten“ hat mich die Auswahl und das Zusammenstellen der Bilder. Das bremst mich bei solchen Berichten immer am meisten.
      Zum „Monster“: Bis auf den einen Lapsus (dritter Stock ohne Lift), der vermeidbar gewesen wäre, bin ich mit dem großen Koffer richtig gut zurecht gekommen! Es war mir viel lieber, als mehrere kleinere Gepäckstücke jonglieren zu müssen. Nein, noch ein zweites Mal, am Bahnhof Wien Meidling, war ich kurz frustriert, weil der Aufzug zum Bahnsteig kaputt war. Aber da hat sich ein junger, muskulöser Mann erkundigt, ob er mir helfen könne? Inzwischen bin ich in einem Alter, in dem ich solche Angebote nicht mehr schroff abweise, sondern dankbar akzeptieren kann. 😉
      Und jetzt, beim Fertigstellen des Beitrags, sind alle die schönen Momente dieser Reise wieder gekommen. Das war richtig schön beim Schreiben, und ist richtig schön beim Erinnern. Liebe Grüße, Gabi

  4. Liebe Gabi
    Schön, dass Du Deine Reise noch mit uns geteilt hast. Irgendwie ist so ein Blogbeitrag dann doch auch eine schöne Erinnerung für Dich und all diejenigen, die Du getroffen hast.
    Und über Bahn und Apps und Chaos (auch ohne Unwetter) könnte Dir der ältere Sohn hier Romane erzählen.
    Auf dass Du bald wieder so unterwegs sein kannst und auch noch kreativ dabei bist
    Liebe Grüße
    Nina

    • Liebe Nina, ich habe diesen Artikel jetzt tatsächlich seit Juli „mitgeschleppt“ und ca. ein Mal im Monat einen neuen Anlauf gestartet, ihn fertig zu schreiben. Du hast Recht: Es ist vor allem eine schöne Erinnerung. Und jetzt, im Nachhinein denke ich: Was dann doch alles trotz Corona möglich ist oder war. Das gibt mir Aufschwung und Energie, die nächsten Projekte und Reisen anzugehen. Ich bin immer wieder glücklich und dankbar, wenn ich nach Österreich zurückkomme und genieße es richtig, wie pünktlich die Österreichischen Bundesbahnen fahren! Und WLAN fast überall! Na gut, diese Reise durch Hochwasser war wirklich auch eine Ausnahmesituation, da kann jetzt die DB wenig dafür. Liebe Grüße, Gabi

  5. Das war ja ein sehr schöner Reisebericht. Da warst du ja fast bei mir zu Hause, denn Rheine ist nicht weit von Ibbenbüren weg. Das glaube ich, dass das ein Erlebnis war. Weiterhin viel Freude am Nähen.
    Liebe Grüße Marita

    • Liebe Marita, das ist ja wirklich ganz nah. Im Juli bin ich voraussichtlich wieder in Ibbenbüren. Vielleicht könnten wir beide uns da sogar treffen und ebenfalls persönlich kennenlernen? Liebe Grüße, Gabi

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