Stoffspielereien im Mai: Stopfen

Unsere heutigen Gastgeberinnen Sabine und Silvia vom Blog „Petersilie & Co“ haben sich für den Mai das Stoffspielerei-Thema „Stopfen“ ausgesucht. Ich habe ein Mini-Webgerät ausprobiert, wie es gerade für „Visible Mending“ gern benutzt wird.

Wer flickt heutzutage schon noch? ICH zum Beispiel!

In ihrem Inspirationspost zum heutigen Thema macht sich Silvia Gedanken zum Stopfen und Flicken früher und heute. Sie hätte das noch im Handarbeitsunterricht gelernt, und es sei mega-langweilig gewesen. Aber da sich Kleidung zunehmend zur schnell-zu-konsumierenden Wegwerfware entwickelt hat, und da der Handarbeitsunterricht verschwindet, fragt sie sich – und uns – welchen Stellenwert das Reparieren von Kleidung heutzutage noch hat?

Ich habe zwar in der Schule nicht wirklich Flicken und Stopfen gelernt (auch wenn wir im Gymnasium eine hervorragende Lehrerin hatten, die tolle, anspruchsvolle Dinge mit uns hergestellt hat), aber von Zuhause habe ich es mitbekommen. Bei drei Kindern und sparsamem Budget hat meine Mutter sehr viel geflickt (vorwiegend Löcher an Hosenknien) und Socken gestopft. Ich bin ebenfalls zu sparsam, um Textilien wegzuwerfen nur weil sie irgendwo ein kleines oder größeres Loch haben, wenn das Material ansonsten noch gut ist.

(mehr oder weniger) unsichtbar reparieren

Bei den Stoffspielereien zum Thema „Risse und Schlitze“ habe ich schon einmal ein paar mit der Maschine geflickte Sachen gezeigt.

Wenn ich einen Stoff großflächiger sichern möchte, wie bei diesem Riss im Schritt einer Jeans, hinterlege ich ein Stoffstück und nähe einfach in relativ kleinem Abstand hin und her, wie beim Quilten.

Die hohe Kunst des Unsichtbar-Flickens ist die Kunststopferei. Beim Kunststopfen werden aus dem Saum eines Kleidungsstückes oder aus der Seitennaht Fäden des originalen Stoffes gezogen und an der beschädigten Stelle kunstvoll wieder eingewebt oder eingeflochten, genau im Muster des ursprünglichen Gewebes oder Gestricks. (In diesem englischen Artikel kann man das in einer Bilderfolge sehr anschaulich sehen.) Danach sind die Löcher verschwunden, fast unsichtbar!

Das folgende Beispiel habe ich nicht selbst gemacht, aber bei einem selbst genähten Winterkleid aus einem edlen, hellbraunen Anzugstoff mit Fischgrätmuster (100% Schurwolle) von einer der letzten verbliebenen Kunststopferinnen reparieren lassen. (Auf dem Textilportal sammle ich übrigens Adressen von Kunststopfereien, bei denen du geliebte Stücke in Auftrag geben kannst.)

Auf Youtube gibt es eine kurze Reportage über die „Klink kaputter Kleider“ der Kunststopferin Sabine Hüttgraber in Graz, die das für mich gestopft hat.

Visible Mending

Am einen Ende des Spektrums steht die Kunststopferei, am anderen steht „Visible mending“, also: sichtbares Reparieren. Das hat sich in den letzten Jahren zu einem Trend entwickelt. Löcher in Kleidung mehr oder weniger grob – oder jedenfalls in Kontrastfarben, und weithin sichtbar – auszubessern, wurde zu einem modischen oder besser gesagt: zu einem ökologischen Statement. Sichtbares Flicken liegt im Trend, hat es sogar in die Zeitschrift „Vogue“ geschafft (englischer Artikel).

Visible Mending erinnert mich auch ein bisschen an das japanische Kintsugi, bei dem zerbrochene Keramik mit Gold wieder zusammengesetzt wird: Etwas ist nachher schöner, weil es vorher kaputt war. 

Ich stopfe ja im Grunde lieber unsichtbar, aber die farbenfrohen, bunten Stopfarbeiten von Flora Collingwood-Norris gefallen mir schon auch sehr gut. Sie betreibt auf Instagram den schönen Kanal „visible creative mending“dieses Bild von ihr kannst du aber glaube ich auch anschauen, wenn du keinen Instagram Account hast. Die Schottin hat auch ein englisches Buch zum Thema im Selbstverlag herausgebracht (großes Willhaben bei mir!) und veranstaltet erfolgreiche Online Flick-Kurse.

Jeanshose mit Sashiko/Boro repariert

Bei den Stoffspielereien hatten wir schon einmal (2020) das Thema „Visble Mending“. Ute vom Blog 123-nadelei hat die Beiträge dazu gesammelt und zeigt in ihrem Blogpost selbst tolle Beispiele mit aufwändiger Sashiko-Stickerei.

Damals hatte ich mir einen kleinen Stopfrahmen besorgt, der das „Überweben“ eines Loches im „Visible Mending Stil“ einfacher machen sollte. Und für die heutige Stoffspielerei habe ich diesen Rahmen dann hervorgeholt und ausprobiert.

Stopf-Webrahmen ausprobiert

Der kleine Stopf- oder Webrahmen besteht aus einer glatten Holzscheibe mit einer Rille am Rand, einem Metallteil und zwei Gummiringen.

Stopfrahmen aus vier Teilen, Stickschere und Sashiko-Nadeln

Zuerst legt man die Holzscheibe hinter den Stoff und spannt den Stoff mit einem der beiden Gummiringe in die Rille. Dann setzt man das Metallteil in die Rille und befestigt es mir dem zweiten Gummiring. Das geht besser, je weicher der zu flickende Stoff ist. Ich habe mit dem eher dicken und noch sehr stabilen Jeansstoff etwas gekämpft, bis die Scheibe in Position war.

Jetzt werden die Kettfäden zwischen Stoff und Haken gespannt. In diesem Video wird das ganze Vorgehen gut und auch relativ flott gezeigt.

Kettfäden spannen

Der Clou ist, dass man die Haken drehen kann, wodurch sich jeweils ein „Fach“ öffnet. Das erleichtert das Durchschieben der Nadel mit dem Faden sehr!

Dann ist es eigentlich nur Stopfen/Weben, bis das Loch überdeckt ist. Wobei die Kombination „dicker Jeansstoff, relativ stumpfe Nadel und KEIN Fingerhut“ NICHT ideal ist! Eine unbiegsame, spitze Sashiko-Nadel mit großem Öhr, das nicht breiter ist als die Nadel selbst, ist ideal. Dabei muss man höllisch aufpassen, mit der spitzen Nadel nicht Teile der Kettfäden mitzufassen! Denn am Ende hakt man die Kettfäden aus und muss die Schlaufen straffen bzw. nachziehen. Das geht schwer bis gar nicht mehr, wenn man vorher durch einen Kettfaden durchgestochen hat.

Die Schlaufen nach und nach kleiner ziehen.

In den Videos ist nirgends zu sehen, was man mit den vielen Fadenenden machen soll, die bei mehrfarbiger Stickerei übrig bleiben. Ich habe sie auf die Rückseite gezogen und dort verknotet. Bei sehr vielen Fäden oder an einer Stelle, wo die Knoten auf der Haut unangenehm reiben, könnte ich mir auch vorstellen, sie flach zu verzopfen und das Ende des Zopfes festzunähen.

Rückseite der Arbeit: Wohin mit den Fäden?

Bei meinem Rahmen waren Anregungen für ein paar Webmuster dabei. Leider hat mein Rahmen nur 10 Haken; vielleicht „muss“ ich mir noch einen größeren besorgen, damit ich auch die anderen Muster ausprobieren kann

Anregungen für Webmuster.

Mir hat das Stopfen/Weben auf diese Art Spaß gemacht. Nächstes Mal verwende ich einen dünneren Stoff.


Wie ist es bei dir? Stopfst du schon, oder wirfst du noch weg? Unsere Stoffspielerei-Gastgeberinnen Silvia und Sabine sammeln heute alle Beiträge und Überlegungen zum Thema „Stopfen“. Dort findest du viele Anregungen, wenn du es einmal selbst ausprobieren möchtest.

Das nächste Stoffspielerei-Thema Ende Juni lautet „Modedesigner und Epochen“, und Tyche wird die Beiträge sammeln. Ich hatte ursprünglich eine extrem aufwändige Idee, die sich bis Ende Juni nicht ausgehen wird. Mal überlegen, was mein Beitrag werden könnte…

Die Stoffspielereien

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Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Lass dich vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Machst du nächstes Mal mit?

Die Stoffspielerei-Termine 2023

Auch verlinkt bei

Valomeas Flickenkiste: Reparieren von 12 bis 12

Und Heike hat natürlich völlig Recht, dass dieser Beitrag auch im Jahresbingo bringt, im Kästchen „Reparieren macht Freude“!

Antetannis Bingo! 2023

Antetannis Bingo

26 Kommentare zu „Stoffspielereien im Mai: Stopfen“

  1. Mit diesem Stopf-Webrahmen liebäugele ich schon ewig! Bei uns wird auch fleißig gestopft – Jeans mag ich super gern, wenn sie per Visible Mending repariert werden. Ich nutze dazu buntes Stickgarn und dann geht es mit Phantasie einfach los. Am Ende gefallen mir die Sachen oft sogar besser als vorher… aber der Stopf-Webrahmen ist natürlich gerade bei etwas größeren Löchern oder Rissen eine super praktische Erfindung. Socken stopfen habe ich im Handarbeitsunterricht als Kind auch noch gelernt, mit der Folge ALLE Socken der Familie stopfen zu müssen und der, dass ich mich nun definitiv weigere, auch nur ein einziges winziges Sockenloch zu stopfen. Am Visible Mending hab ich komischerweise trotzdem sehr viel Freude…

    1. Der Unterschied zwischen etwas WOLLEN und etwas MÜSSEN… Ich kenne das gut. Vielleicht kannst du dich irgendwann dazu durchringen, jetzt wo du erwachsen bist, auch Socken wieder selbst stopfen zu WOLLEN. 😉 Danke für deinen netten Kommentar! Tolle Outfits hast du auf deinem Nähblog! Liebe Grüße, Gabi

    1. Danke für den tollen Hinweis! Ute 123-nadelei hat ebenfalls kommentiert, dass es das Gerät schon lang gibt. Ich bin gerade sehr begeistert, dass es eine Renaissance erfährt! Liebe Grüße, Gabi

  2. Ah, ein Speed Darning Gerät, vor ein paar Jahren wollte ich auch gerne eines für Visible-Mending-Kurse, inzwischen bin ich drüber weg.
    Dein mehrfarbiges Beispiel ist sehr schön. Interessant war für mich auch mehr über die Handhabung nach dem Entfernen des Gerätes zu erfahren. Beliebt waren sie nach dem 2. Weltkrieg als Reparaturen für viele notwendig waren. Es ist interessant, dass sie wieder gefragt sind.
    LG Ute

    1. Aaaah, liebe Ute, ich bin immer wieder erfreut über dein umfangreiches Wissen! Das wusste ich wirklicht nicht, dass es diese Geräte schon so lange gibt! Aber auf die Idee, zu recherchieren, bin ich auch gar nicht gekommen. Wie toll, dass du das jetzt erzählst! Danke! Liebe Grüße, Gabi

  3. Liebe Gabi, sehr interessant was du uns da zeigst: von einem Stopf-Webrahmen hatte ich noch nie gehört. Wie vielseitig du doch bist und auch bewundernswert konsequent im Thema Nachhaltigkeit. Damit kannst du auch motivieren noch dazu wenn das Ergebnis so toll aussieht. Sowas kann man auf jeden Fall öffentlich tragen und womöglich einen neuen Trend setzen. Ich bin leider nicht so „reparaturfreudig“, meine Ergebnisse lassen sich nur versteckt tragen ;-D. Ich danke dir nun noch herzlich für deinen netten Kommentar, hab mich sehr gefreut. LG. eSTe

    1. Liebe eSTe, ich glaube, der Stopf-Webrahmen ist mit der „Visible Mending“ Bewegung bekannt geworden. Zumindest habe ich ihn in diesem Kontext schon häufig gesehen. Ich bin bunt-freudig auf etwas, das ein Täschchen werden wird (dieser Stopf-Versuch hier). Auf Kleidung bin ich eher noch zögerlich mit dem sichtbaren Flicken und Reparieren. Außer auf einer alten Arbeits-Jeans. Liebe Grüße, Gabi

  4. Ich habe schon bei Silvia gebeichtet, dass ich diesmal die Stoffspielereien vergessen habe! Einmal war ich eine Woche zu früh, aber den Termin zu vergessen, das ist mir zum ersten Mal passiert. Na gut, im Juni habe ich eine neue Chance – und auch schon eine Idee.
    Du hast ja in deinem Beitrag die ganze Bandbreite des Stopfens und Flickens aufgefächert. Hattest du nicht auch im Adventskalender auf dem Textilportal dieses Thema?
    Interessant finde ich besonders, dass du dieses kleine Tool zum Weben ausprobiert hast. Ich hatte es mal in einer Werbung gesehen und konnte mir nicht so recht vorstellen, ob es etwas taugt.
    Meine eigene Stopfereien beschränken sich auf das Reparieren der (von mir handgestrickten) Wollsocken meines Mannes. Sonst wird offenbar in unserem Haushalt nicht viel verschlissen. Ich finde es aber auf jeden Fall gut und richtig, diesen Weg zu verfolgen und auch dafür Werbung zu machen.
    LG
    Beate

    1. Liebe Beate, das kann schon mal passieren. Ich vergesse die Termine meist nicht, sondern ich habe derzeit Arbeit und Termine so dicht getaktet, dass mir am Ende manchmal die Zeit fehlt, noch etwas zu werkeln. Oder es würde in Stress ausarten, und ich ziehe Lebensqualität vor. Außerdem ist dieses Wochenende Pfingsten; nächstes Mal werde ich darauf achten, ob der Stoffspielerei-Termin auf so einen Feiertag fällt, wo ja viele Leute wegfahren.
      Aber wie gut, dass du für Juni schon eine Idee hast! Ich bin noch ziemlich blank und hoffe auf Inspiration bei einem Besuch im „Fashion+Textile Museum“ in London.
      Ja, genau, im Adventskalender am Textilportal war das auch schon Thema, und ich habe die Inhalte teilweise auch dort verwendet. Liebe Grüße, Gabi

  5. Super, dass Du diesen kleinen Webrahmen ausprobiert hast. Ich habe mich immer gefragt, was denn mit den Schlaufen passiert, die auf die Haken gehangen wurden – jetzt weiß ich es 🙂 Das Musterweben bringt wirklich zusätzlichen Anreiz ins Stopfen – ich hatte eigentlich auch so etwas vor doch dann kam es anders 😉 Liebe Grüße!

    1. Ich mag dein Blatt auf der Socke sehr! Das Musterweben wäre lustiger, wenn der Rahmen mehr Haken hätte. Ich habe eine gute Bezugsquelle in Wien, da werde ich demnächst vorbeischauen. Auf noch gutem, dicken Jeansstoff hält der Rahmen nicht so gut. Vielleicht hätte ich auch festere Gummibänder nehmen sollen als die beigelegten, dünnen. Liebe Grüße, Gabi

  6. Das Teil ist ja spannend, ich wusste gar nicht dass es sowas gibt. Ist mir offensichtlich noch nicht über den Weg gelaufen. Und so praktisch beim Löcher zuweben. Bei großen Löchern ist das schon immer recht friemelig mit all den relativ lockeren Fäden. So geht es sicher entspannter.
    LG heike

    1. Ich habe mich ja fürs Textilportal, zum Adventskalender, verstärkt mit Reparieren und auch mit Visible Mending beschäftigt, da ist mir dieses Teil andauernd über den Weg gelaufen. Endlich hab ich es mal ausprobiert! Bei großen Löchern in Socken finde ich das klassische Stopfen tatsächlich oft mühsam, vor allem wenn ich „richtiges“ Stopfgarn verwende, das sehr gerne in seine Einzelfasern zerfasert. Einzig das Nachziehen der Schlaufen ist bei dem kleinen „Webrahmen“ unter Umständen ein wenig friemelig. Liebe Grüße, Gabi

    1. Ich habe mich in letzter Zeit ein bisschen mit „visible mending“ beschäftigt, und bin da sehr häufig auf diesen Stickrahmen gestoßen. Das hat einfach Lust gemacht, ihn auszuprobieren. Als Zierde auf einem kleinen Täschchen, aber so geflickte Sachen würde ich eher nur zu Hause anziehen. Ich finde deine Rock-Reparatur sehr gelungen! Liebe Grüße, Gabi

  7. Liebe Gabi, erstaunlich, was es alles für Gerätschaften gibt ! Das habe ich noch nie gesehen und daher interssiert Deinen Bericht gelesen und die Bilder dazu angeschaut. Für visible mending ist das ja ganz witzig, es ist ja praktisch ein Webrahmen über der zu reparierenden Stelle. Das Strammziehen der Fäden stelle ich mir ziemlich lästig vor.
    Wie weit ist denn Dein Vorsatz gediehen, den Stopfstapel zu verringern ?
    liebe Grüße von Tyche

    1. Genau, das ist im Grunde ein kleiner Webrahmen, Wenn man alle Kettfäden in unterschiedlichen Farben einzieht, kann man an jedem einzeln ziehen, hat aber auch mehr Abfälle am Schluss. Es war gar nicht so schlimmt, das Festziehen. Der Stopf- und Reparierstapel ist geschmolzen, den Wollsocken gönne ich noch ein Wollbad und werde sie dann über den Sommer tatsächlich „einmotten“, also mit Mottenschutz. Liebe Grüße, Gabi

    1. Danke für das Lob, das ich gerne GENAU SO zurückgeben möchte! Du hast die Teile einfach so toll repariert! Wirklich schöne Beispiele in deinem Beitrag! Liebe Grüße, Gabi

  8. wie schön bei dir den kleinen Stopfwebrahmen im Test zu sehen. Ich habe vor Jahren einen in einem Second hand Laden gefunden, mit der original Papschachtel und alten Anleitung aber ohne der Holzscheibe. Ein Drechsler hat netterweise sich der Sache angenommen und eine neue dazupassend gedrechselt. Jetzt müsste der kleine Webrahmen nur endlich mal ausprobiert werden.
    LG Sabine

    1. Liebe Sabine, das ist dann quasi die Nach-Spielerei, das Ausprobieren des Stopf-Webrahmens. 🙂 Du hast so viele Dinge so hübsch und kreativ gestopft. Ich hole mir Anregung bei dir, und du bei mir, und schon haben die Stoffspielereien wieder ihren Sinn erfüllt. Liebe Grüße, Gabi

  9. Ach herrlich, du hast dieses ´Webdingens benutzt, was ich schon oft gesehen habe und immer dachte, lohnt es…? Die Fachmöglichkeit ist super.
    Es ist toll , dass es noch Repasseure gibt.
    Recherchemäßig war ich ganz ähnlich unterwegs und habe auch einen Post angefangen und Teile mit Loch, aber das Leben kam dazwischen und jetzt gleich geht es in die Botanik für ein paar Tage. Das Thema ist so schöööön, jedes Jahr müssen wir das bearbeiten, schon wegen den Nachhaltigkeit!
    Viele Grüße Karen und noch schöne Pfingsten

    1. Liebe Karen, ich war mir auch gar nicht sicher, ob sich das Dingens wirklich lohnt. Und hier muss man noch ein bisschen mehr aufpassen, dass man die Kettfäden nicht mit dem Schussfaden durchsticht – sonst kann man nämlich am Schluss die Kettfäden nicht straff ziehen. Aber ich mag das kleine Teil. Ein etwas größeres, mit mehr Haken wäre noch gut, dann hätte ich mehr Mustermöglichkeiten. Viel Vergnügen in der Botanik! Gabi

  10. Löcher in Hosen, Pullovern und anderen Textilien stopfe ich auch schon immer. Mal wird es richtig gut, mal sieht man es dann doch. Aber es war danach eigentlich immer noch gut tragbar. Und wenn man zB Jeans so wunderschön ausbessern kann, um so besser! Deinen Miniwebrahmen finde ich ja klasse – bzw Dein Ergebniss.
    Liebe Grüsse
    Nina

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