Flip-Flop Socken/ Tabi stricken {Tutorial}

Am liebsten würde ich das ganze Jahr über zu Hause barfuß herumlaufen. Aber irgendwann in der Übergangszeit zum Winter beginnen meine Zecherl (österreichisch liebevoll für „kleine Zehen“) kalt zu werden. Damit ich meine Lieblings-Flip-Flops mit der isolierenden Gummisohle auch im Winter tragen kann, habe ich Flip-Flop-Socken gestrickt.

(Diesen Artikel habe ich im Oktober 2020 liebevoll überarbeitet und mit Anleitungen – Video und PDF – ergänzt.)

In Japan keine Unbekannten

In Japan heißen solche Zehensocken „Tabi“, sind ganz normal und werden genäht. Mein Bruder (erklärter Japan-Fan) hat von seiner Japan-Reise welche mitgebracht und dankenswerterweise ein paar Fotos zur Verfügung gestellt.

So genau hatte ich diese Socken beim ersten Mal, als er sie mir gezeigt hat, gar nicht angeschaut: Den Schnitt finde ich ja spannend! Die Sohle ist ein eigenes Schnitt-Teil, eine Naht verläuft zwischen den Zehen und über den Rist. Beim nächsten Besuch beim Bruder werde ich diese Socken genauer analysieren müssen.

Mir ist auch nicht klar, wie der Verschluss an der Rückseite genau funktioniert. Klettverschluss ist das keiner, oder? Also noch einmal: Den Bruder fragen.

Mein Schlapfen-Dilemma

Ich geb’s zu: Was meine Schlapfen (österr.: „Hausschuhe“) betrifft, bin ich eigen. Am liebsten ja ohne, aber wenn es am Boden zu kalt wird, müssen meine Füße bedeckt werden. Das muss sogar ich einsehen, die ich mir jahrelang von weiblichen Verwandten anhören durfte: „Ohne Patschen! Du wirst Dich verkühlen!“ Inzwischen bin ich selbst in dem Alter, wo ich meine Kinder anweise, Hausschuhe anzuziehen, sobald die Außentemperaturen sinken.

(Zur spannenden Frage: „Dürfen zu Hause Straßenschuhe getragen werden?“ hat Susanne Schnatmeyer erst kürzlich den Blogpost „Schuhe aus im #SalonEuropa“ geschrieben. Sehr interessant, auch die Kommentare zu ihrem Artikel: In welchen Ländern bzw. Regionen man die Schuhe im Haus anbehalten darf oder sogar soll. Aber ich schweife ab.)

In den letzten Wintern habe ich meist gekaufte ABS-Socken getragen, aber die Anti-Rutsch-Noppen lösen sich für meinen Geschmack viel zu schnell ab, und löchrig sind sie auch schon wieder alle, meine warmen Socken. Wenn ich sie stopfe, reißt sofort neben der gestopften Stelle wieder ein Loch auf. Sehr unbefriedigend.

ABS Rentier-Socken. Besitze ich auch in der Variante in schwarz mit Pinguingesicht.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich mir Turnschuhe gehäkelt, aber das Häkelmuster hierfür ist ein totaler Reinfall, das muss ich im Rückblick leider so sagen. Definitiv keine Kaufempfehlung von mir. Meine Häkel-Turnschuhe waren weder hübsch noch praktisch, sie sind mir – trotz zahlreicher Anpassungen – ständig vom Fuß gerutscht. Ich habe sie beim letzten Umzug entsorgt.

Die Flipflop-Socken vulgo Tabi

Und dann habe ich mir dieses Jahr erst gegen Ende des Sommers neue Flip-Flops gekauft und befunden, dass so eine Gummisohle sich nicht nur am Strand gut macht, sondern auch gut gegen Bodenkälte isoliert. Wie sich eins zum anderen fügt, wurde aus all dem (Tabi, kalte Füße, Selbermachen und Flip-Flops als Sohle) die Idee zu meinen Flip-Flop-Socken geboren.

Es gibt zahlreiche Beispiele von Zehensocken im Netz, häufig mit einem eigenen Schlauch für jede einzelne Zehe, und auch die eine oder anderen Anleitung habe ich dafür gefunden. Aber die haben mir nicht gefallen bzw. finde ich die Einzel-Zehen-Socken zum Teil sogar regelrecht gruselig.

Ich hatte seit sicherlich 25 Jahren keine Socken mehr gestrickt. Aber so schwierig ist das ja nicht, vor allem sind Socken so ein schön schnelles Projekt. Diese grünen sind die Probe- und Test-Socken: Ein Bündchen im Rippenmuster, Elizzas „Bumerangferse“, ein glattes Fußteil. Bei Fäustlingen würde ich einen Daumen stricken, hier hat einfach die große Zehe einen Teil der Maschen für einen eigenen kleinen Schlauch bekommen.

Tabi-Socke oder Froschfuß?

Der Tragekomfort der Socke im Flip-Flop ist im Unterschied zu gewöhnlichen Baumwollsocken (die immer am Zehensteg spannen) sehr gut. Der Formfaktor ist aber so ohne Füllung durch einen Fuß eher Marke „Plattfuß“ oder auch „Froschflosse“. (Die Assoziation freilich auch bedingt durch die grüne Farbe des Stickobjektes). Mit Füßen gefüllt und in ihrer vorgesehen Umgebung (in den Flip-Flops getragen) sehen sie allerdings wesentlich besser aus.

Tabi-Socken aus tannengrüner Wolle

Die Anleitung

Im folgenden Video zeige ich genau, wie ich diese spezielle Form der Socken-Spitze gestrickt habe.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Anleitung für Tabi-Sockenspitze herunterladen (PDF)

Die grünen Testsocken von oben habe ich übrigens später wieder aufgetrennt und dafür zwei andere Paare gestrickt: Eines aus einem Garn mit Farbverlauf, das ich „Weihnachtswolle“ nenne, mit normaler Käppchenferse. Die Tabi-Spitze habe ich allerdings einfarbig drangestrickt – das sah mit dem Farbverlaufsgarn nämlich ziemlich seltsam aus.

Tabi-Socken aus Weihnachtswolle

Und ein zweites Paar entstand aus einem weißen Garn mit einer Bumerangferse nach der Anleitung von Elizza Ajourmuster. (Das verwendete Rautenmuster findest Du hier.)

Tabi-Socken mit Lacemuster

Die allgemeine Strickanleitung für meine beiden Exemplare oben lautet:

Die ganze Anleitung (für meine Fußgröße, dünnes Garn, Nadelspiel Nr. 3) wäre:

  • 60 Maschen anschlagen;
  • 20 Reihen Rippenmuster 2 links 2 rechts für das Bündchen;
  • 40 Reihen in diesem Rautenmuster für den Schaft;
  • Bumerangferse nach der Anleitung von Elizza;
  • 60 Reihen mit dem Rautenmuster im oberen Fußteil, die Sohle glatt rechts;
  • und zum Schluss die Tabi Spitze dran.

Je nach Fußgröße und Garn musst Du die benötigten Maschen und Reihen anpassen.

Die Möglichkeiten sind unendlich: Im Grunde kannst Du jede beliebige Sockenform mit einer Tabi-Spitze beenden, wenn Du möchtest.

  • Hast Du Dir schon einmal Zehensocken gestrickt oder genäht?
  • Wenn ja: Was sind Deine Erfahrungen damit?
  • Wenn nein: Ist das ein Projekt, das Dich reizt, oder ist es  für Dich ein absolutes no-go?

Jedenfalls ist Sockenstricken für mich herrlich entspannend, und die einzige Gelegenheit, wo ich zum Podcast Hören komme. So kann der Herbst gerne weitergehen!

Das ist drin

  • Anleitung: Selbst ausgedacht. Wie die Bumerangferse geht, kann man sich im Video von Elizza anschauen. Hier kannst Du meine Anleitung zum Tabi-Spitzen stricken herunterladen.
  • Material: Lungauer Vielseitige von Ferner (75% Wolle, 25 % Polyamid). Selbst gekauft beim Hirt in Graz.
  • Verbrauch: 50 Gramm = 1 Knäuel
  • Kosten: € 3,30
  • Werkzeug: kurzes (15cm) Nadelspiel Nr. 3 und eine Sockennadel zusätzlich

Verlinkt bei

HerbstHandarbeitsBingo 2018 von sechziggradnord, weil ich etwas Einfarbiges für den Winter gestrickt habe. Damit ist meine erste Reihe (diagonal) voll geworden!

und auch bei

28 Kommentare

    • Lustig und praktisch – für Flipflop Trägerinnen. Danke Japan für wieder einmal einen kulturellen Export, der sich bei uns allerdings erst noch durchsetzen muss… Liebe Grüße, Gabi

  1. Liebe Gabi, ich bin immer begeistert von gut gemachten Anleitungen – und ich finde, mit dem Video gibst du eine ganz tolle Möglichkeit, sich ins Abenteuer Tabi Socken zu stürzen. Du nimmst mich als Leserin so richtig an der Hand, wie ich da vorgehen muss. Es ist kompliziert, aber ich habe es nach dem Video echt kapiert!!! Es ist schon eine ganz besondere Personalisierung, die du da vornimmst. Übrigens: die Ringelversion finde ich super-schön, aber das Lace-Muster ist auch sehr schön (hach).

    • Danke, liebe Beatrix, für Deine Rückmeldung! Es ist schön zu hören, dass Dir das Video gut gefallen hat. Die Ringelversion ist aus einer in sich gemusterten Wolle, die mag ich auch sehr gern. „Eine ganz besondere Personalisierung“ ist sehr diplomatisch ausgedrückt! „Sehr nerdig“ bis „extrem nerdig“ wäre wohl zutreffender. 😂 Sag ich ganz selbtironisch. Was soll’s, ich mag’s. Die perfekte Kombination aus flauschig und bequem, und die Gummisohle der Flip Flops dämmt von unten gegen den kalten Fußboden. Liebe Grüße, Gabi

  2. Servus Gabi!
    Zu Hause soll keiner unter kalten Zecherln leiden. Ich finde deine Flip-Flop Socken total witzig und freue mich, dass du sie beim DvD zeigst. Nein. Ich hab mir freiwillig noch nie Socken gestrickt (außer dem einzigen Paar, zu dem wir in der Schule „gezwungen“ wurden) und werde es auch nie. Wolle, Nadeln und ich sind nicht kompatibel. Mein Metier ist defintiv das Papier. Den Rest überlasse ich Menschen wie dir, die das können. Liebe Grüße
    ELFi

    • Danke, liebe Elfi, dass ich meinen „liebevoll entstaubten, überarbeiteten und ergänzten Beitrag“ bei Dir beim DvD zeigen darf! (Bei vielen Linkparties gelten ja nur ganz frische Blogposts, aber manche älteren Beiträge sind einfach solche Schätze! Die kann man ruhig öfter zeigen.)
      Ich liebe auch Papier sehr! Komme nur derzeit viel zu wenig dazu.
      Meine Tochter findet die Socken übrigens gar nicht witzig sondern höchst unwitzig und peinlich. Es muss ja auch nicht jede alles können oder mögen, zum Glück sind wir auch in dieser Hinsicht alle vielfältig, wir Menschen! So vielfältig wie unsere Fußbekleidungen… 🙂 Liebe Grüße, Gabi

  3. Liebe Gabi,
    Tabi -Socken werden in der rückwärtigen Mitte geknöpft, mit vier Knöpfen. Üblicherweise sind sie aus Seide, Samt, Calico, Wolle oder Synthetik gefertigt und mit Baumwolle gefüttert.
    Deine selbstgestrickten sehen noch nicht wirklich schick aus, das kann ja noch kommen.
    Ich stricke Socken von der Spitze aus, das würde ich bei den Tabi -Socken auch ausprobieren.
    Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass man ein elastisches Bündchen mit der normalen Maschenzahl erhalten kann. Eine gute Anleitung für die toe-up Socken findest du bei “
    Srickpraxis“, und für das Bündchen empfehle ich Jenny Staiman’s “ stretchy bind off“. Es gibt Baumwoll -Sockengarn mit einem geringen Elastikanteil, mein Mann trägt diese Socken im Sommer.
    Auch wenn ich die Eleganz der Kimono bewundere und morgens und abends zwischen Bett und Bad solche trage – Tabi trage ich nicht! Als Schuhfetischistin kommen für mich eher italienische Modelle in Betracht.
    Zur Hausarbeit trage ich jedoch diese unvergleichlich stilvollen Birkenstocks! Die Korksohle hält die Füße warm, auch barfuß, und ich kann auch auf hartem Beton Boden lange stehen ohne Rückenschmerzen zu bekommen.
    Und sonst trage ich zu Hause gehäkelte Slipper, von manchen respektlos Quadratlatschen genannt. Sie bestehen aus 6 Quadraten, ich fertige sie aus Wollresten an und habe sie mehrfach in verschiedenen Größen da. Ich biete sie auch Gästen an.(Suscnna’sThema) , unsere Wohnung ist mit naturweißem Teppichboden ausgelegt!
    Lieben Gästen schenke ich die Slipper, unter der Bedingung, sie beim nächsten Besuch wieder mitzubringen.
    Sonst werden sie gewaschen und wieder bereitgelegt. Besonders Männer haben Spaß an den bunten Quadratlatschen!
    Ich bin gespannt auf deine Sterne zur nächsten Stoffspielerei ,
    schicke dir liebe Grüße Tyche

    • Wow, liebe Tyche, so ein ausführlicher und informativer Kommentar – vielen herzlichen Dank dafür! Die Socken-Strick-Tipps schaue ich mir gerne an. Deine „Quadratlatschen“ würde ich ja gerne sehen, hast Du die mal bei Dir am Blog gezeigt? Wenn ihr Teppichboden in der Wohnung habt, rutscht man ja damit auch nicht, das kann ich mir gut vorstellen. Ich bin auch gespannt auf Deine Sterne. Ich habe mehrere Ideen, vielleicht mache ich einfach ein Potpourri, als Ideenquelle pünktlich zum Beginn des Advent. Liebe Grüße, Gabi

  4. Also ich finde deine Tabisocken genial, mir gefallen sie und am Fuß sehen sie doch toll aus. Überhaupt finde ich das eine geniale Idee, vielleicht könnte ich dann auch mal Flipflops tragen. Ich müsste sie allerdings nähen, stricken wollen meine Finger nicht.
    Liebe Grüße Elke

    • Bin gerade am Austesten der Näh-Optionen mit den verschiedenen Socken-Schnittmustern. Ein richtiges Tabi-Schnittmuster hätte ich beinahe aus USA bestellt, um 9,- Euro, bevor ich gesehen habe, dass sie schlappe 45,- Euro Versandkosten draufschlagen… ? Oh nein, da muss ich wohl selber ein bisschen basteln… Anregungen für Tabi-Schnittmuster gibt’s eh zuhauf auf Pinterest, nur kaufen kann man nicht so einfach eines. Aber wozu sind wir erfinderisch, nicht wahr? lg, Gabi

  5. Tolle Idee! Ich selbst trage keine Flip-Flops, obwohl ich sie eigentlich klasse finde. Und warum dann nicht im Winter mit Socken? Und mit Füßen drin sehen sie wirklich gar nicht so schlecht aus 😉
    Das übliche Bündchenmuster ist mir meist zu langweilig, ich stricke also (wenn es denn mal Socken sind) kleine Zopfmuster, oder Spiralsocken oder ähnliches. Mit Baumwolle, hmm, versuche doch mal einen Rollrand (bzw. mehrere übereinander) oder so etwas. Wenn das Bündchen sowieso nicht elastisch wird, wieso dann nicht den Schaft verkürzen und quasi eine Art Sneakers stricken? Dann sind die Füße selbst immer noch warm. Na, du wirst schon eine gute Lösung für dich austüfteln, da bin ich mir sicher!
    Liebe Grüße
    Gudrun

    P.S. Ich hoffe, mein Kommentar kommt diesmal zu dir durch…

    • Liebe Gudrun, danke für Deinen Zuspruch. Wenn sie „nicht so schlecht“ aussehen, ist es ja ganz gut. 😉 Ich finde Bündchenmuster auch fad, aber ich kann nicht beurteilen, wie elastisch kleine Zopfmuster sind. Oder könnte man dann einfach oben einen Gummi reinmachen? Aber Sneaker stricken ist auch eine gute Idee. Ich bin gerade am Tüfteln, aber eher in Richtung Tabi aus Jersey-Resten nähen. Endlich eine Verwendung für die Stoffreste, mit der ich mich anfreunden kann! (Mit dem Unterhosen Nähen bin ich nicht so recht warm geworden.) lg, Gabi

  6. Ich finde die gestrickten Tabis sehr schick. An der Farbe liesse sich was drehen, das ist aber geschmackssache. Ich stricke (und trage) gern Zehensocken ( nach Mass, weil ja jeder Füß anders ist) Die gehen natürlich auch für Flipflops.
    Du weißt schon, dass es in Berlin ein Geschäft mit Versandhalndel für Zehensocken und auch Tabis gibt? Knitido heisst das Geschäft (ich hoffe, ich darf das hier erwähnen- Ich habe keine Verbindung dort hin!)
    Zum Thema Bündchen: Das ist auch für mich ein Problemfall. Zum einen der Anschlag: meist häkele ich mittlerweile die 1,5fache Maschenanzahl auf, um dasnn in der ersten Reihe immer die 2. und 3. Masche li zusammen zu stricken. Dann kommt das Bündhen: mittlerweile schätze ich 1 re verschränkt, 1 li. Das ist für mein Empfinden elastischer.

    • Hallo Jutta, du bist die erste, die diese Socken schick findet! Und ich freu mich sehr, dass es noch mehr solche wie mich gibt, die das praktisch finden. Nein, dass es in Berlin ein Geschäft gibt wusste ich nicht, und ja: Du darfst das erwähnen. (Wenn ich wollte, könnte ich den Hinweis auch rauslöschen, will ich aber nicht.) Danke für den Hinweis darauf! Und noch eine Stimme für Bündchen mit 1 links – 1 rechts. Dankeschön, beim nächsten Paar probiere ich das. Liebe Grüße, Gabi

  7. Hallo Gabi,
    das ist ja ein sehr interessanter Beitrag. So richtig gemütlich und bequem kann ich mir die Zehensocker aber nicht vorstellen. Ich lauf daheim am liebsten in dicken gestrickten Socken rum. Selber stricken tu ich sie allerdings nicht mehr. Hab es zwar früher schon mal gemacht, aber es wär mir zu kompliziert mich da wieder reinzudenken. Jetzt lass ich mich lieber beschenken oder kauf mir welche.
    LG eSTe

    • Liebe eSTe, gemütlich sind sie sehr wohl, nur ungewohnt ausschauen tun sie, mit der einzeln gestrickten großen Zehe. Aber wie gesagt: Nachdem ich bisher meine „gewöhnlichen“ Socken halb ruiniert habe, weil ich sie in den Flip-Flops angezogen habe, sind die Tabi tatsächlich eine merkliche Verbesserung. Ich musste nur meiner neunjährigen Tochter versprechen, sie KEINESFALLS jemals außerhalb unserer vier Wände anzuziehen. 😉 Socken schenken lassen ist auch gut. Dann haben alle jene, die gerne Socken stricken, einen Grund noch mehr zu stricken. Liebe Grüße, Gabi

  8. Oh – ich kann mir die liebenswerten Kommentare der Kinder vorstellen – da sind sich wohl alle Kinder ähnlich.
    Ich stricke gerne 1 rechts – 1 links im Bündchen, evtl. sogar die rechte Masche verschränkt. Ich sehe allerdings Schwierigkeiten, wenn Du Baumwolle verstricken willst, da fehlt ja jegliche Elastizität und Dein Bündchen wird, egal in welchem Muster, labbrig und „ausgelatscht“.
    Zehensocken habe ich noch nie gestrickt und werde ich wohl auch nie stricken – ich kann keine FlipFlops tragen und meine Männer….(Du weißt schon: die Kommentare…)
    Ich denke, selbstgestrickte Socken werden immer etwas „unschick“ in FlipFlops aussehen, da wir hier keine so dünne Sockenwolle bekommen, dass es feiner aussehen würde – aber so wie ich Dich kenne, wirst Du noch weiter experimentieren.

    Liebe Grüße
    Ines

    • Danke, liebe Ines, beim nächsten Mal probiere ich 1 rechts, 1 links. Bei Baumwollsocken würde ich eventuell ein ganz dünnes Gummiband im Bündchen einziehen, das überlege ich noch. Du hast ganz Recht mit „unschicken“ selbst gestrickten Socken, aber ich experimentiere gerade erfolgreich mit genähten Modellen. Das ist tatsächlich etwas, bei dem ich ganz hervorragend Jerseyreste verwerten mag. Auf Unterhosen-aus-Jerseyresten-Näherei bin ich ja nicht wirklich angesprungen… Liebe Grüße, Gabi

  9. Liebe Gabi,

    also ich muss gestehen, die Socken sehen verboten aus. Aber das mit den warmen Füßen ist ein leidiges Thema. Ich hab zum Glück Fußbodenheizung, denn ich laufe auch gern barfuß oder mit Socken. Aber wenn sie dann doch mal aus und es kalt ist, dann greife ich zu Clogs aus Synthetik. Die sind super leicht an den Füßen und haben ein tolles Fußbett.
    Ich höre derzeit Podcasts beim EPP-Hexagon-Nähen. Also muss man nicht immer stricken. Aber ich finde ja, hauptsache es macht Spaß und man fühlt sich wohl.
    Dein Profilbild sieht übrigens klasse aus.

    • Liebe Mareike, mit „verboten“ meinst du: „grausam“, „furchterregend“? Dann teilst du die Meinung meiner Kinder. Davon lasse ich mich aber nicht abhalten, genauso wenig wie Du Dich von Deinem gestrickten Rock abhalten hast lassen. 😉 Podcasts beim English Paper Piecing hören geht sicher auch, oder Sticken. Aber ich kann z.B. keinen Podcast hören, wenn ich an der Nähmaschine sitze, wie das andere tun. (Und danke fürs Kompliment zum neuen Profilbild. Ich bin sehr, sehr glücklich mit den Ergebnissen vom Fotoshooting für meine berufliche und meine private Webseite.) Liebe Grüße, Gabi

      • Liebe Gabi,

        ja, mit verboten war grausam gemeint. Ich kann auch nciht an der Nähmaschine hören, wei ich dann zu viel nciht mitbekommen würde.

        LG Mareike

  10. Also, liebe Gabi,
    warme Füsse, ein angenehmes Laufgefühl und dann soll das ganze auch noch schick aussehen? Also, meine Präferenz ist eindeutig: warme Füsse und gemütlich. Und wenn das Ganze dann noch in so (für mich) perfektem Tannengrün daher kommt, wäre es perfekt (ich laufe in selbstgenähten Schlappen meiner Tochter in Altrosalila herum, weil sie so schön warm sind!).
    Liebe Grüße
    (ich habe jetzt keine Deiner Fragen beantwortet, nein, Socken stricke ich nicht, habe ich noch nie und denke auch nicht, daß ich in nächster zeit mal wieder stricken werde)
    Christiane

    • Doch, liebe Christiane: Ich will das alles haben. Warm UND angenehm UND schick. Ich kann den tannengrünen Socken aber nachsehen, dass sie nicht ganz so schick sind, weil ich mich ja zuerst mal auf die allgemeinen Sachen wie Maschenzahl und grundlegende Passform konzentriert habe. Bei Altrosalila schaudert es mich, aber wenn die Schlappen von meiner Tochter wären, würde ich sie höchstwahrscheinlich auch anziehen. Das macht nix, wenn Du keine Fragen beantwortet hast – ich freu mich auch so über Deinen Kommentar! Liebe Grüße, Gabi

  11. Hi. Wie cool ist das denn!? Ich bin auch ein Barfußläufer. Und liebe Flip Flops. Aber auf die Idee wäre ich nie gekommen… Im Winter schlüpfe ich eher in Flocke und auch dicke Socken. Wünsche Dir immer Wärme Füsse:-)
    Liebe Grüße
    Nina

Kommentar verfassen

Datenschutzhinweis: Wenn Du hier freiwillig einen Kommentar hinterlässt, werden Dein Name, Deine E-Mail Adresse, Webseite sowie Deine IP-Adresse auf meiner Webseite gespeichert. Näheres kannst Du hier nachlesen.