Ein Karo-Retrokleid zum MeMadeMittwoch

50er-Jahre Retrokleid "nur ein Probekleid"

Das Kleid Simplicity #3673 ist ein Retro-Kleid im Stil der 1950er-Jahre. Es ist eines meiner „was lange währt“ Projekte und der beste Grund, nach langer Zeit wieder einmal beim MeMadeMittwoch teilzunehmen. Juhu!

Das Papierschnittmuster habe ich nämlich bereits 2016 gebraucht extra aus den USA bestellt, weil es vergriffen war, aber ich es so sehr haben wollte: Der U-Boot-Ausschnitt! Die A-Linie! Und dann habe ich mich jahrelang nicht drübergetraut, es zu nähen, aus mir im Nachhinein unerfindlichen Gründen.

Simplicity 3673 Retro Kleid Schnittmuster

Oder nein: Eigentlich weiß ich schon, warum das so lange gedauert hat. Weil ich nämlich immer dachte, ich muss zuerst ein „Probekleid“ aus einem Probestoff nähen, damit ich alle Anpassungen machen kann, bevor ich an den „guten“ Stoff gehe.

Aber Probekleider nähen finde ich öde. Ich weiß, ich weiß: Es gibt große Verfechterinnen von Probekleidern (auch „Muslins“ genannt), aber ich gehöre einfach nicht dazu. Die wenigen Male, die ich ein „Muslin“ aus einem öden, billigen, einfärbigen Baumwollstoff angefertigt habe, ist mir bis zum „richtigen“ Kleidungsstück immer die Lust vergangen.

Dieses Kleid ist vor zwei Wochen auf einem verlängerten Nähwochenende mit meinen grazer Nähfreundinnen in einem Chalet in Hohentauern (Steiermark) entstanden. Die lieben Frauen können ein Lied davon singen, wie oft ich an diesem Wochenende gesagt habe: „Es ist nur ein Problekleid!“ Das sagte ich vor allem, um meiner inneren Kritikerin und Perfektionistin zuvorzukommen. Es ist nur ein Probekleid, es muss nicht perfekt werden. Was auch immer es wird: Es wird gut sein.

In Hohentauern, auf über 1000 Höhenmetern, war vor zwei Wochen erst Frühlingsbeginn.

Trotzdem wollte ich (natürlich) ein Kleid nähen, das zumindest eine Chance darauf haben sollte, dass ich es auch später trage. Dass es also nicht sofort in der Tonne landet.

Den karierten Ikea-Stoff hatte eine Frau aus unserer Nährunde schon vor einiger Zeit aussortiert und in die Runde geworfen, und so fügte sich der Schnitt zum „Probestoff“.

Dieser Schnitt besteht in Wirklichkeit nur aus vier Teilen: Oberteil vorne und hinten, Rockteil vorne und hinten. Plus zwei Futterteile fürs Oberteil. Jeweils drei Kleidergrößen haben die Abnäher, die die Taille formen, an derselben Stelle; der Unterschied zwischen den Größe wird sozusagen über die mehr oder weniger Weite und Nahtzugabe an den Seitennähten reguliert.

Jeweils drei Kleidungsgrößen haben die Abnäher an derselben Stelle.

Die zweite Hürde zum Nähen dieses Kleides war, dass ich jemand brauchte, der das Probekleid abstecken kann. Also am Nähwochenende ideal gelöst. Vor allem an der hinteren Naht, beim Reissverschluss, mussten wir im oberen Rücken einiges rausnehmen, dafür wurde es mit der Nahtzugabe um den Bauch fast etwas eng. (Da musste ich auch eine Größe größer nehmen als oben und an der Hüfte.)

Beim Reissverschluss musste ich im oberen Teil Nahtzugabe wegnehmen. Im unteren Teil könnte es etwas mehr Weite bzw. Nahtzugabe vertragen.

Vorne finde ich die Lösung charmant, dass durch eine kleine Raffung unter der Brust Platz für den Busen geschaffen wird. An der Naht zwischen Oberteil und Rockteil musste ich vorne etwas Nahtzugabe rauslassen. Dafür kann ich beim nächsten Kleid im Rücken an dieser Naht, wo es sich jetzt schiebt, noch 1-2 Zentimeter in der Höhe rausnehmen, damit das Kleid perfekt sitzt.

Im Rücken darf beim nächsten Kleid noch ein bisschen rausgenommen werden.

Der U-Boot Ausschnitt vorne war auch ein wenig zu weit. Ich habe es einstweilen mit einer Kellerfalte in der vorderen Mitte des Ausschnittes gelöst, beim nächsten Kleid mache ich aber lieber zwei Abnäher etwas links und rechts von der Mitte.

Jedenfalls habe ich jetzt den Schnitt abgepaust und angepasst, und kann beruhigt das zweite „richtige“ Kleid aus einem feinen dunkelblauen Leinen nähen.

Mit der blauen Jacke und fürs Foto geborgten Sandalen sieht es gar nicht so schlecht aus und wird sicher zu dem einen oder anderen Tanzabend ausgeführt werden.

Mit passender blauer Jacke.

EIGENTLICH habe ich in der Zwischenzeit einen weißen Petticoat sowie einen grüne Jacke gefunden/ gekauft, die PERFEKT passen und sozusagen das i-Tüpfelchen bilden.

Leider gibt es davon noch keine Fotos, weil mich das böse C. derzeit im Bett gefangen hält. Außerdem bin ich noch auf der Suche nach den perfekt passenden Schuhen, für die Farbklammer. Also von wegen „das ist nur ein Probekleid“. 😉 Im Grunde bin ich sehr zufrieden damit und freue mich darüber.

Beim MeMadeMittwoch treffen sich heute wieder gut gekleidete Frauen in selbstgemachter Kleidung. Wie schön, dass ich wieder einmal mit dabei sein kann! Und zum ersten Mal in diesem Jahr auch rechtzeitig bei Annettes Kleidungs-Sew-Along, zum passenden Thema „Kleid“.

Das ist drin

  • Schnitt/ Anleitung: Simplicity #3673, Retro-Kleid im Stil der 1950er-Jahre. Das Papierschnittmuster ist nur mehr antiquarisch erhältlich. Ich habe das Schnittmuster für amerikanische Größen 6-14 (europ. 32-40), hätte aber eine 16 (Gr. 42) gebraucht… Daher
  • Änderungen: Vor allem an den Seitennähten kräftig Nahtzugabe hinzugefügt, und alle Schnittteile eine Größe größer – von 14 auf 16 – versucht schon voab zu gradieren. Hier ein bisschen mehr, dort ein bisschen weniger, also an meinen Körper angepasst.
  • Material: karierter Bauwollstoff von Ikea, bei einem Tauschtisch getauscht. Ca. 2 Meter
  • Werkzeug: Nähmaschine
  • Arbeitszeit: eineinhalb Tage, durch die vielen Anpassungen, Nähen und wieder Auftrennen
  • Fazit: Wirkt mit Petticoat noch besser!

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30 Kommentare

  1. Oh Gabi,
    Dein Kleid steht dir super, schön das es mehr als ein Probekleid geworden ist!! Und, auch ich wünsche dir gute Besserung!! Menschen dass es euch so erwischt hat, tut mir leid!!
    Ganz liebe Grüße aus Kärnten
    Annette

    • Ja, ich tu mir auch leid, dass es mich jetzt so erwischt hat. Aber wie ich immer sagte: „Kriegen werden wir es alle, weil das Zeug einfach so scheußlich ansteckend ist. Die Frage ist nur, ob geimpft oder ungeimpft.“ Insofern bin ich sehr froh, dreifach geimpft zu sein. Möchte nicht wissen, wie es sonst wäre. Schöne Zeit in Kärnten! Liebe Grüße, Gabi

  2. Ein Karokleid ist doch super für den Sommer! Lassig und nicht overdressed!
    Freue mich schon auf das „richtige“ Kleid!
    LG Monika

  3. Mir sind wohl einige Blogartikel „durch die Lappen gegangen“ – und Du hängst im Bett fest!
    Also zuerst mal alles Gute und erholt Euch gut – hoffentlich konntet Ihr ein wenig die Pfingsttage genießen.
    Das Kleid hat wirklich einen schönen Schnitt, den Du Dir gut angepasst hast. Welchen Stoff hast Du fürs „richige“ Kleid? (Ich nähe ja nur noch Kleider ohne Taillennaht…)
    Liebe Grüße
    Ines

    • Liebe Ines, die Pfingsttage haben wir sozusagen „nur aus der Ferne genossen“, mich hat schon lang keine Krankheit mehr so niedergeprackt wie dieses C. Sodass der kleinste Spaziergang zum WC und zurück schon wieder in Schweißausbrüche mündet. Netflix, Disney+ und Youtube sind letzte Woche gute Freunde geworden. 🙂 Fürs „richtige“ Kleid ist es ein feines dunkelblaues Leinen. Im Juli heiraten gute Freunde von uns, da würde ich das dann gerne anziehen. Ich habe aber noch ein paar Ideen für Stickerei-Verzierung und so. Das heißt, ich muss mich sputen, dass es rechtzeitig fertig wird. Liebe Grüße, Gabi

  4. Liebe Gabi,
    zuerst meine guten Genesungswünsche, hoffentlich überstehst Du die Infektion ohne Spätfolgen.
    Dein Kleid ist meiner Ansicht nach wirklich ein Probekleid, und es ist wunderbar, dass Du Hilfe beim Abstecken und Anprobieren hattest! Alleine vor dem Spiegel kann frau da nämlich verzweifeln.
    Ich bin absolut vom Nutzen eines Nesselmodells überzeugt, bei einer schwierigen Figur fertige ich das sogar für einen “ simplen“ Schnitt an.
    Ich habe schon Stoffe verarbeitet, die 600 bis 1.000 Euro pro m kosten (habe sowas sogar noch auf Lager), und da will man ja nichts verderben odef auftrennen müssen.
    Manche Anpassungen, z.B. Ärmellänge odef wie bei Dir die Rückenlänge, kann man auch nicht nächträglich „hinbasteln“.
    Das Modell in uni Leinen wird chic werden, gutes Gelingen!
    Alles Gutd für Dich – habe Dich bei der Stoffspielerei vermisst,
    Liebe Grü#e
    Tyche

    • Liebe Tyche, du bist endlich eine, die sich traut zu sagen, dass das Kleid nicht eh schon perfekt ist! 😉 Ich bin zuversichtlich für die Variante in Leinen. Das erste Kleid gibt mir gute Anhaltspunkte. Bei der nächsten Stoffspielerei bin ich dann wieder dabei! Liebe Grüße, Gabi

      • Liebe Gabi, heute ging mir nochmal der Schnitt, bzw. die notwendigen Änderungen durch den Kopf, und ich möchte Dir meine Vorschläge mitteilen – hoffe, das nervt Dich nicht.
        Der Reissverschluss kann in die Seitennaht verlegt werden, der Ausschnitt ist groß genug, und das Rückenteil kann im Stoffbruch zugeschnitten werden.
        Um den U-Boot Ausschnitt zu verkleinern – der steht vermutlich vorne zu weit ab – würde ich ihn im Schnittmuster weniger breit zeichnen und etwas Überlänge in der Schulternaht herausnehmen.
        Wenn die Stoffbreite es zulässt, könntest Du sogar die Rockteile im Stoffbruch zuschneiden.
        Das sind so aus der Distanz meine Schneiderempfehlungen,
        hoffentlich geht es Dir schon besser,
        Liebe Grüße
        Tyche

        • Liebe Tyche, das nervt gar nicht. Ich werde über deine Vorschläge nachdenken. Es geht schon besser, aber ganz gut ist anders. Ich war wirklich schon lange nicht mehr so krank wie jetzt. Liebe Grüße, Gabi

  5. Liebe Gabi, deine Überlegungen zum Probekleid an sich sind mir nicht fremd. Die Motivation sollte dann schon für das „richtige“ reichen. Jedenfalls gefällt mir die erste Version schon sehr gut, es steht dir prima und die blaue Jacke plus Sandalen passen sehr gut zum Karostoff. Also auf, du hast ja schon gut erkannt wo Änderungen gebraucht werden und so sollte es bald zu einer Neuausgabe kommen.
    LG eSTe

    • Ja, zur zweiten Ausgabe des Kleides sollte es tatsächlich bald kommen, weil ich das gerne zu einer Hochzeit Ende Juli anziehen möchte. Ich war so froh um die Unterstützung meiner Nähfreundinnen an diesem Wochenende, sonst hätte ich schon wieder das Handtuch geschmissen. 50 Jahre alt habe ich werden müssen, dass ich meinen Mädchentraum auslebe und mir Prinzessinnen-Kleider mit weiten Röcken nähe. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

    • Ich war mir kurzfristig nicht sicher, ob es mit dem blau-grünen Karo nicht zu „trachtlerisch“ wird. Aber die Sorge war unbegründet. Vor allem mit Petticoat und knallgrüner Weste wirkt es noch einmal mehr Fifties. Was allerdings wirklich noch fehlt, zu meinem Glück, ist die passende FRISUR! Dafür gibt es sicher Youtube Videos. 😉 Oder ich schaue bei Anne (beswingtes Allerlei) vorbei, dort werde ich sicher auch fündig. Liebe Grüße, Gabi

  6. Ich liebe diese alten Schnitte sehr. Als ich vor Jahren auf der Suche war, gab es weder Schnitt noch Kleid. Vielleicht sollte ich mich jetzt noch mal irgendwann den Hintern hoch bekommen (wenn ich denn einen Platz für die Maschine finde)
    Jedenfalls sieht es bei Dir so schick aus, leger ohne alles und mit Jacke (und Petticoat) elegant

    Liebe Grüsse und frohe Pfingsten
    (das Kommentieren geht nur am Rechner und an dem sitze ich zZt nicht so oft – aber Du bist nicht der einzige WP Blog, vor allem wenn sie außerhalb von D sind)

    Nina

    • Liebe Nina, danke für deinen Kommentar – auch wenn oder gerade weil es für dich schwer ist, auf WP Blogs zu kommentieren. (Sehr spannend, wieso das so ist.)
      Ich hatte mal ein Exemplar dieses Kleides gesehen, bei dem es sofort um mich geschehen war. Deshalb musste der Papierschnitt auch unbedingt aufgetrieben und 2nd hand aus USA bestellt werden… Pfingsten habe ich im Bett verbracht, immer noch mit Matschbirne und Videostreaming. Heute (Dienstag) ist der erste Tag, wo es wieder etwas besser geht. Liebe Grüße, Gabi

  7. mariabarbara59

    Das ist nun wirklich kein Probekleid, sondern ein ausgesprochen gelungenes Sommerkleid! Ich finde die Farben des SToffes so schön, hätte ich nicht als Bettwäsche erkannt. Ich nähe auch höchst ungerne Nesselmodelle, ich finde, das ist Zeit- und Materialverschwendung, denn man wirft das ja dann hinterher weg. Ich mache viele Anpassungen eines Schnittmusters schon vor dem Zuschneiden, man weiß ja schon so ungefähr, wo der eigene Körper von der „Norm“ abweicht. Und den Rest passe ich dann beim Nähen an, mit möglichst großen Nahtzugaben geht das. Und Deinen Schnitt kann man wunderbar über die Abnäher anpassen, wie Du überzeugend zeigst.
    Weierhin gute Besserung!
    LG Barbara

    • Danke für deinen Kommentar und die Genesungswünsche, liebe Barbara! Bei diesem Schnitt war die erste „Hürde“ leider, dass ich seit dem Kauf sozusagen aus dem Schnitt „herausgewachsen“ bin, gewichtsmäßig. (Is so.) Und dann konnte ich durch die vielen Abnäher, und weil es ein so ganz anderer Schnitt ist, als ich sonst nähe, gar nicht beurteilen, wie der Sitz sein würde. Bzw. dass ich im Brustbereich 2 cm mehr Länge brauchen würde. Da war es einfach gut, dass ich das Projekt am Nähwochenende gestartet habe, wo mir meine Nähfreundinnen helfen und Mut zusprechen konnten. Jetzt was ich, was und wie, und das zweite Kleid (das „richtige“ Kleid) aus blauem Leinen wird schneller gehen. Liebe Grüße, Gabi

  8. Das ist toll geworden, Dein ‚Probekleid‘, mir gefallen die Farben sehr. Feines dunklelblaues Leinen klingt allerdings auch sehr vielversprechend! Herzlichen Glückwunsch zum schönen Kleid und vor allem: Gute Besserung und liebe Grüße,
    Nico

    • Mir gefallen die Farben ebenfalls, auch wenn ich mich hier aus der Komfortzone „meiner“ Herbstfarben herauswage. Aber für ein leichtes Sommerkleid eigentlich genau richtig. Danke für die Genesungswünsche, es geht schon ein bisschen bergauf. Liebe Grüße, Gabi

  9. Ich finde, das Kleid ist viel mehr, als ein Probekleid. Das gefällt mir sehr gut, u. auch der Stoff passt gut. Da war das Nähtreffen gar nicht weit weg von mir. 🙂 LG aus der Obersteiermark Elke

  10. Das Probekleid ist wirklich sehr schick geworden. Mir geht es übrigens wie dir, ich finde Probeteile aus Nesselstoff sehr öde und versuche so viel wie möglich ohne aus zu kommen. Wenn tragbare Probeteile heraus kommen bin ich wie du sehr glücklich. LG Julia

    • Ein tragbares Probekleid, genau das ist es. Was es zum „Probekleid“ macht, ist, dass der Stoff so gar nicht meinem üblichen „Beuteschema“ entspricht, weder farblich (keine Herbstfarben) noch vom Muster (normalerweise gerne Uni). Ich freue mich aber wirklich über das Kleid. Eigentlich schön, meine Komforzone mal zu verlassen. Liebe Grüße, Gabi

  11. Liebe Gabi,
    toll sieht dein Kleid aus – nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass es nur ein Probekleid ist! Das kannst du für fast alle Anlässe anziehen, denke ich! Den Schnitt finde ich auch sehr schön.
    Jetzt bin ich aber schon auf das geplante Kleid in dunkelblau gespannt!
    Liebe Grüße
    Nanni

    • Naja, ich habe ja die ganze Zeit versucht, mich mit der Rede vom „Probekleid“ selbst zu überlisten, bzw. meine innere Perfektionistin. Das Kleid in Dunkelblau soll zu einer Hochzeit Ende Juli fertig werden. Jetzt, wo ich grundsätzlich weiß, wie es gehen kann, sollte das zu schaffen sein. Liebe Grüße, Gabi

  12. Wie gut, dass du dir endlich einen Schubs gegeben hast. Das wird bestimmt ein richtig schönes Kleid. Nach der Schnittzeichnung hätte ich gedacht, dass es sehr schwierig zu nähen ist, aber nur vier Schnittteile, das geht doch. Aber gut sitzen sollte es schon, wie gut, dass du dich zum Probekleid durchringen konntest.
    Gute Besserung und schnelle Genesung!
    Liebe Grüße
    Christiane

    • Eben! Ich dachte auch, dass es sehr kompliziert zu nähen sein würde, ist es aber nicht. Durch die vielen Abnäher in der Taille hätte frau sogar noch ein bisschen Spielraum, etwas rauszulassen, falls die Seitennähte nicht genug Nahtzugabe hergeben. Der erste Schock war allerdings, dass ich inzwischen aus dem so mühsam erworbenen Schnittmuster „rausgewachsen“ bin… Ich habe Größe 6-14 erworben, brauche aber inzwischen (vor allem um die Mitte) 16. So ist das, wenn der Körper sich ändert.. Danke für die Genesungswünsche. Es geht schon wieder ein bisschen aufwärts. Liebe Grüße, Gabi

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